Katar: Umstände werden untersucht

SID
Donnerstag, 03.10.2013 | 10:39 Uhr
Katar ist der umstrittene Gastgeber für die Weltmeisterschaft 2022
© getty
Advertisement
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City

Nach den Schreckensmeldungen um die Fußball-WM 2022 hat die Regierung in Katar reagiert und eine unabhängige Anwaltskanzlei mit der Klärung der Anschuldigungen beauftragt.

Bei der Kanzlei handelt es sich um die multinationale Sozietät DLA Piper. "Das Arbeitsministerium hat DLA Piper gebeten, den Vorwürfen nachzugehen und die entsprechenden Stellen zu informieren", sagte Regierungsberater Ali Ahmed Al Kholeifi am Donnerstag. Eine Delegation von Anwälten wird am Montag in Katar erwartet, um die Vorwürfe von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen von Gastarbeitern zu prüfen und zu begutachten.

Die britische Zeitung "The Guardian" hatte über zahlreiche Todesfälle auf den Baustellen für die WM im Emirat am Persischen Golf berichtet. Allein 44 nepalesische Gastarbeiter sollen zwischen 4. Juni und 8. August ums Leben gekommen sein, zur Hälfte an Herzversagen oder bei Arbeitsunfällen. Die Zeitung hatte die Arbeitsbedingungen mit Hilfe nepalesischer Dokumente aufgedeckt. Generalsekretärin Sharan Burrow vom Internationalen Gewerkschaftsbund IGB verglich die Bedingungen mit "moderner Sklaverei".

Der Vorsitzende des Nationalkomitees für Menschenrechte in Katar, Ali Al-Marri, hatte diese Zahlen hingegen am vergangenen Montag zurückgewiesen: "Es gibt keine Sklaverei oder Zwangsarbeit in Katar. Die Informationen des Guardian sind falsch und die Zahlen übertrieben."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung