Fussball

Favre: Keine Kritik an Rotsünder Balotelli

Von SPOX
Favre hat Balotelli in Schutz genommen

OGC Nizza gewann beim FC Lorient am Samstag mit 1:0. Die letzten gut 20 Minuten musste die Elf von Trainer Lucien Favre allerdings zu zehnt auskommen, denn Stürmer Mario Balotelli hatte die Rote Karte gesehen. Sein Coach wollte sich anschließend zu keinem öffentlichen Urteil drängen lassen.

Balotelli war nach einem Zweikampf mit Zargo Toure zurückgepfiffen worden und hatte dann offensichtlich bei Schidsrichter Tony Chapron protestiert. Folge: der dritte Platzverweis des Italieners, seit er im Sommer vom FC Liverpool nach Nizza gewechselt war.

Lucien Favre sagte der offiziellen Webseite seines Vereins: "Natürlich ist das hart, wenn man 25 Minuten vor dem Ende einen Mann weniger auf dem Feld hat. Vor jedem Spiel sind meine letzten Worte in der Kabine, dass es keinen Platzverweis und keinen Strafstoß geben soll. Ich habe nicht gesehen, was passiert ist. Es müssen Worte gefallen sein, aber ich weiß es nicht.

Zuletzt hatte der Schweizer seinen Torjäger öffentlich zu mehr Defensivarbeit gemahnt. In diesem Punkt stellte er eine Verbesserung fest: "Mario hatte im Training eine gute Woche. Er hat sich mehr eingebracht, auch wenn man ihm immer wieder sagen muss, dass er seine Position halten soll."

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Favre lobte die Einstellung seiner Spieler, die schließlich in Lorient auch in Unterzahl den knappen Sieg einfuhren. "Wir haben uns zurückgezogen und durchgehalten", so Favre. "Für die zehn Spieler auf dem Feld und die beiden, die eingewechselt wurden, war es verdient."

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