Spiegel: Ronaldo machte falsche Angaben

SID
Mittwoch, 21.06.2017 | 18:23 Uhr
Cristiano Ronaldo gerät in der Steueraffäre weiter unter Druck
Advertisement
Primera División
Sevilla -
Levante
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Primera División
Eibar -
Valencia
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Primera División
Girona -
Getafe
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primera División
Levante -
Leganes
Primera División
Getafe -
Las Palmas
Primera División
Real Sociedad -
Sevilla
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Primera División
Valencia -
Villarreal
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo

Cristiano Ronaldo gerät in seiner Steueraffäre weiter unter Druck. Wie der Spiegel berichtet, hat der Superstar von Champions-League-Sieger Real Madrid möglicherweise einen Vertrag zwischen ihm und der auf den British Virgin Islands registrierten Briefkastenfirma Tollin rückdatiert, bevor er den ermittelnden Behörden offengelegt wurde.

Der Spiegel habe den Vertragsentwurf von der Enthüllungsplattform Football Leaks erhalten. Darin sollte laut eines Vermerks ein Bankkonto eingetragen werden, "das 2008 existierte".

Zudem sollen Mailkorrespondenzen zwischen Beraten verstärkt daraufhin deuten, dass der Vertrag tatsächlich zu einem anderen Zeitpunkt abgeschlossen wurde. Tollin soll Werbeeinnahmen Ronaldos im Steuerparadies im Atlantik geparkt haben. Auch im Bezug auf die Briefkastenfirma machte Ronaldo allem Anschein nach widersprüchliche Angaben.

Die Anwälte des Europameisters hatten im Zuge der Ermittlungen erklärt, dass sich seit 2004 an der Rolle Tollins nichts geändert habe. Laut Spiegel hätten Ronaldos Bildrechte jedoch zunächst der auf Anlass von dessen Mutter gegründeten Brockton Foundation gehört, ehe im Jahre 2004 die Werbeeinnahmen anteilig an Tollin übergingen.

Real Madrid kämpft um Ronaldos Verbleib

Zuletzt war Ronaldo wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in Höhe von 14,7 Millionen Euro angeklagt worden. Nach der Anklage will der Ausnahmekönner Real offenbar gar verlassen, die Königlichen versuchen derweil alles, um ihren Superstar zu halten.

Der 32-Jährige muss am 31. Juli vor der ersten Kammer seines Wohnortes Pozuela de Alarcon, 15 Kilometer westlich von Madrid, Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Bislang bestreitet Ronaldo die Anschuldigungen. Beim spanischen Hauptstadtklub ist der Portugiese noch vertraglich bis 2021 gebunden.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung