Clasico-Countdown: 5 besondere Momente vor dem Clasico live auf DAZN

Schweinekopf, Spalier und Standing Ovations

Montag, 28.11.2016 | 15:26 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid ist mehr als nur das Aufeinandertreffen zweier rivalisierender Klubs. Beim Duell der katalanischen gegen die spanische Hauptstadt geht es um viel mehr. SPOX erinnert vor dem Duell am Sonntag (ab 20.45 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER) an fünf der emotionalsten Momente in der jüngeren Clasico-Geschichte.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschien bereits am 28.11.2016. Anlässlich des bevorstehenden Clasicos wurde dieser Artikel angepasst und neu veröffentlicht.

23. November 2002: FC Barcelona - Real Madrid 0:0

Das lauteste Pfeifkonzert und Schweinekopf-Gate

Der "verbotene Wechsel" von einem Rivalen zum anderen wird häufig beschworen, selten fallen die Konsequenzen jedoch so krass wie einst bei Luis Figo aus. Der Portugiese war seit 1995 Leistungsträger, Kapitän und Publikumslieblings beim FC Barcelona. Doch nach der EM 2000, bei der Figo zum Spieler des Turnier gewählt wurde, folgte der Wendepunkt: Er wechselte für 60 Millionen Euro ausgerechnet zum verhassten Real Madrid.

Was danach geschah, war mehr als nur ein Shitstorm: Die katalanischen Fans beschimpften den Abgänger als "Judas", auf der Website antifigo.com konnten Anhänger ihre Beschimpfungen für "Barcelonas meistverhassten Spieler aller Zeiten" abladen. Der Klub bot sogar an, dass sich Fans den Aufdruck mit der Nummer 7 kostenfrei von ihren Trikots entfernen lassen konnten.

Ihren Höhepunkt erreichen die Hasstiraden gegen den "Verräter" nicht bei seiner ersten Rückkehr ins Camp Nou (2:0 für Barca), in die Geschichte ging das Duell im November 2002 ein.

El Clasico: Barcelona - Real Madrid: JETZT REGISTRIEREN!

Bereits beim Einlauf musste sich Reals Nummer 10 die Ohren zuhalten, bis heute gilt es als "das lauteste Pfeifkonzert der Geschichte". Aggressive Beschimpfungen, Spruchbänder, Gummipuppen mit Figos Namen, etliche Plakate mit Anti-Figo-Parolen und brennende Trikots waren lange nicht die Spitze.

Der Portugiese trat nämlich wie angekündigt auch die Ecken der Madrilenen. In der 72. Minute eskalierte es: Figo ging zur Eckfahne und wurde von unzähligen Gegenständen beworfen. Eine Whisky-Flasche, faules Obst, Münzen, Messer, Sandwiches - die Katalanen warfen alles auf das Feld, was sie in die Finger bekamen. Besonders ekelhaft: Auch ein Schweinekopf flog auf den Rasen. Später sagte Figo: "Ich hatte große Sorgen, dass ein Verrückter sich nicht mehr beherrschen kann."

Die Partie musste für eine Viertelstunde unterbrochen werden. Später wurde sie fortgesetzt und endete mit dem unspektakulärsten aller Ergebnisse: 0:0. Im Nachgang bekam Barca zunächst eine Strafe über zwei Spiele Platzsperre. Nach dem Einspruch wurde das Urteil auf 4000 Euro Strafe reduziert. Ohne Worte.

Seite 1: Das lauteste Pfeifkonzert der Geschichte und Schweinekopf-Gate

Seite 2: Standing Ovations für Barca-Zauberer im Bernabeu

Seite 3: 90 Minuten Spalierstehen für die Königlichen

Seite 4: Fußball wie im Paradies

Seite 5: Die Demütigung für The Special One

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung