Fussball

Alves: "Pep ist ein Genie"

Von SPOX
Dani Alves kann mit Juve das Triple gewinnen, was ihm bereits einmal mit Barcelona gelang

Mit Trainer Pep Guardiola wurde Dani Alves beim FC Barcelona nicht nur spanischer Meister und Pokalsieger, sondern holte sich auch den Titel in der Champions League. Dabei kickte der Brasilianer jahrelang mit Weltfußballer Lionel Messi zusammen - er erinnert sich gerne an die erfolgreiche Zeit bei den Katalanen und blickt zurück.

"Er ist ein Genie. Ich sag es gerne noch einmal: ein Genie", lobte Alves seinen ehemaligen Coach bei The Players' Tribune. "Pep konnte einem vor einem Spiel genau sagen, was passieren wird - und dann ist es passiert", ergänzte er und hatte ein Beispiel parat: "Beim Spiel gegen Real Madrid, das wir 2010 5:0 gewonnen haben. Er hat uns vor dem Anpfiff gesagt: 'Heute spielt ihr so, als ob der Ball brennt. Er bleibt nie an euren Füßen, nicht mal für eine halbe Sekunde. Wenn ihr das macht, können sie uns nicht unter Druck setzen. Wir werden locker gewinnen'."

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Die Vorbereitung auf die Duelle stellt der Brasilianer als etwas ganz Besonderes unter Trainer Guardiola heraus. "Wenn wir nach seinen Ansprachen rausgegangen sind, hatten wir das Gefühl, dass wir schon 3:0 vorne liegen", so Alves. Falls es dann doch einmal nicht in der ersten Halbzeit nach Plan klappte, gab es in der Pause ein neues Schauspiel von Guardiola: "Pep saß da und massierte seine Stirn. Als ob er sein Gehirn massiert, damit ihm eine geniale Idee kommt. Irgendwann brüllte er 'Ich hab's!' und sprang herum und gab laute Anweisungen", berichtete Alves.

Diese Anweisungen führten meist zum gewünschten Erfolg. "Das war verrückt", sagte der aktuelle Juve-Rechtsverteidiger. Dabei spielten natürlich auch Alves' Mitspieler eine große Rolle - allen voran: Lionel Messi.

Dani Alves: Messi bindet seine Schuhe nicht

"Ich erinnere mich, dass Messi einmal während eines Trainings Dinge gemacht hat, die gegen jede Logik waren. Aber klar, das hat er immer gemacht. Aber diesmal war etwas anders", blickte Dani Alves zurück. "Das war eine sehr intensive Trainingseinheit. Wir haben keinen Spaß gemacht", fügte der Rechtsverteidiger hinzu.

"Als Messi an mir vorbeiging, habe ich auf seine Schuhe geschaut und nur gedacht: 'Das ist ein Witz, oder?'", so Alves. "Er ging nochmal an mir vorbei und ich dachte: 'Das ist unmöglich'. Beim dritten Mal war ich mir dann sicher, dass ich mich nicht täusche: Er hatte seine Schuhe nicht mal zugebunden. Beide", erinnerte sich der Juve-Star.

"Die waren überhaupt nicht zugebunden. Der Typ spielt gegen die besten Abwehrspieler der Welt, schwebt über den Platz und spielt so wie mit anderen Jungs im Park", schüttelte Alves den Kopf und bilanzierte für sich: "Das war der Moment, an dem ich wusste, dass ich in meinem Leben nie wieder mit einem Spieler wie ihm zusammenspielen werde.

Dani Alves im Steckbrief

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