Donnerstag, 20.10.2016

Buffon will nach Karriere andere Dinge entdecken

Juve: Buffon schließt Zukunft als Trainer aus

Torhüter Gianluigi Buffon von Juventus Turin schließt eine Zukunft an der Seitenlinie eines Klubs als Trainer aus. Einzig für eine Landesauswahl könnte er sich motivieren.

"Fußball ist jetzt schon seit 32 Jahren meine Welt", sagte der 38-Jährige der Zeitung Corriere della Sera und fügte an: "Auf dem Platz zu stehen ist der schönste Teil des Ganzen, es bedeutet dir alles im Leben. Aber wenn du als Trainer an der Seitenlinie stehst, hast du keine Zeit, all die anderen Dinge kennen zu lernen."

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Lediglich der Job bei einer Landesauswahl käme für Buffon infrage: "Das würde ich nicht ausschließen; als Nationaltrainer bekommst du immer noch die ganzen Emotionen des Fußballs mit, hast aber eben mehr Freiheiten."

Der Weltmeister von 2006 debütierte im November 1995 im Alter von 17 Jahren in der Serie A für den AC Parma und hat seitdem über 600 Spiele absolviert.

"Gigio ist wie ein kleiner Bruder"

Sein Nachfolger in der Squadra Azzurra scheint indes mit dem 17-jährigen Gianluigi Donnarumma vom AC Mailand bereits festzustehen. Dass der Youngster so eine steile Entwicklung genommen hat, freut Buffon enorm: "Trotz des großen Altersunterschiedes ist Gigio wie ein kleiner Bruder für mich."

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Der Altmeister traut seinem Namensvetter sogar zu, in den höchsten Fußball-Olymp aufzusteigen. "Er ist überlegt, intelligent und hat eine außerordentliche Qualität. Er hat alles, um als Torhüter Geschichte zu schreiben", sagte Buffon weiter und fügte abschließend an: "Aber um das herauszufinden müssen wir noch 20 Jahre warten."

Gianluigi Buffon im Steckbrief

SPOX

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