Fussball

Higuain: Präsident wollte Wechsel

Von SPOX
Gonzalo Higuain hat auf die Äußerungen seines ehemaligen Präsidenten reagiert

Nachdem Gonzalo Higuain seinen 90-Millionen-Euro-Transfer von Napoli zu Juventus vollzogen hatte, trat SSC-Präsident Aurelio De Laurentiis nach. Das wiederum ließ Higuain nicht auf sich sitzen und erhob Vorwürfe gegen den Klub-Boss.

De Laurentiis hatte angegeben, sich von Higuains Abgang betrogen zu fühlen und warf dem Stürmer vor, undankbar gegenüber Napoli trotz dreier starker Saisons zu sein. Auf seiner Vorstellungspressekonferenz nahm der Argentinier nun dazu Stellung.

"Meine Beziehung zu De Laurentiis war nie wirklich gut, weil er eine andere Denkweise hatte als ich." Und Higuain legte nach: "Meine Entscheidung zu gehen kam auch dadurch zustande, dass er mich in diese Richtung getrieben hat."

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Bei der alten Dame hingegen fühlt er sich jetzt schon zuhause: "Nun bin ich sehr glücklich hier und ich danke Juve dafür, dass sie so große Anstrengungen unternommen haben, um mich zu holen."

Ex-Trainer ist enttäuscht

Sein Ex-Trainer Maurizio Sarri hatte zuvor bereits in der Corriere dello Sport erklärt, dass er enttäuscht sei von Higuain: "Ich habe wenigstens einen Anruf erwartet und wenn der nur fünf Minuten gedauert hätte bevor er seinen Medizincheck gehabt hat. Aber ich bin alt genug, um nicht überrascht zu sein. Die Mannschaft hatte auch einen Abschied erwartet. Aber soweit ich weiß, war da nichts."

Auch darauf reagierte Higuain: "Ich hatte drei gute Jahre in Neapel und ich verstehe auch, dass die Leute nun sauer auf mich sind. Ich habe die Beleidigungen der Fans gesehen, aber ich habe eine Entscheidung für mich getroffen. Und ich bin glücklich damit."

Was Sarri angeht, zeigte er sich dankbar: "Er war sehr wichtig für mich, er half mir, groß zu werden. Ich kann ihm nur dank sagen."

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