Ilkay Gündogan im Interview über Manchester City und das DFB-Team

"Angst wäre der komplett falsche Gedanke"

Dienstag, 07.11.2017 | 09:00 Uhr
Ilkay Gündogan führt mit Manchester City die Premier League an
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SPOX: Nach einem starken Saisonstart hat der BVB zuletzt stark nachgelassen. Wie beurteilen Sie die Lage bei Ihrem Ex-Verein?

Gündogan: Ich finde es ganz lustig, dass jetzt von einer Krise gesprochen wird. Ich persönlich tue mir extrem schwer damit, in dieser Situation über eine Krise zu reden oder über den Trainer zu diskutieren. Der BVB hat mit seinen Mitteln fast alles rausgeholt, letzte Saison und mit dem Start in diese Saison absolut überrascht. Die ersten fünf Spieltage lang in den Himmel loben und jetzt auf einmal von einer Krise sprechen, erachte ich als total unverhältnismäßig. Ich finde, dass beim BVB echt gute Arbeit geleistet wird, dass sie attraktiven Fußball spielen und was die Punkte angeht, momentan absolut im Soll sind. Nur weil der Start extrem beflügelnd war und die letzten Spiele nicht so gut, wird jetzt alles schlechter dargestellt, als es eigentlich ist. Das wissen sowohl die Leute beim BVB, als auch alle anderen, die ein bisschen Ahnung von Fußball haben. Mit dem Wissen, dass man auf einem ordentlichen Weg ist, sollte man weiterhin in Ruhe arbeiten. Ich werde die Daumen drücken und die Situation weiterhin verfolgen.

SPOX: Für Ihren aktuellen Verein läuft es dagegen hervorragend. Manchester City führt die Premier League überlegen an und ist bereits für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Wer kann City noch aufhalten?

Gündogan: Da gibt es einige Mannschaften, aber am ehesten wir uns selbst. Für uns läuft es momentan fast schon zu gut. Vielleicht tut uns die Länderspielpause jetzt auch ganz gut, weil gerade die letzten Spiele ein bisschen enger waren als die Spiele zum Saisonstart - wobei man auch sagen muss, dass die Gegner stärker wurden. In der Länderspielpause müssen wir hoffen, dass möglichst alle Spieler gesund bleiben und danach geht es von vorne los. Im November, Dezember und Januar fängt die Saison in der Premier League erst so richtig an, dann stehen extrem viele Spiele an. Da müssen wir uns selbst und allen anderen beweisen, dass wir uns auf diesem Start nicht ausruhen, dass wir einen extrem guten Kader haben und mit einer Art und Weise Fußball spielen, die ihresgleichen sucht. Das ist unser Ziel und sollte auch unser Anspruch sein.

SPOX: Ihr Landsmann Leroy Sane hat sich zuletzt in die Startelf gespielt. Was zeichnet ihn aus?

Gündogan: Er hat sich sehr gut integriert und bringt sowohl auf dem Trainingsplatz, als auch außerhalb eine gewisse Lockerheit mit. Er ist sehr beeindruckend in die Saison gestartet und hat schon viele Tore und Assists gemacht. Dass er schnell ist, wussten wir schon vorher und jetzt merkt man auch, dass er spritzig ist. Er schafft es in seinem Spiel mittlerweile immer öfter, in einzelnen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das macht ihn in dieser Saison extrem gefährlich. Er ist einer der talentiertesten jungen Spieler, die ich momentan auf der Welt kenne. Auch wenn sein Potenzial noch riesig ist, hat er schon sehr viel gezeigt.

SPOX: Welche Rolle spielt Trainer Pep Guardiola bei Citys Erfolgslauf?

Gündogan: Pep hat sogar den größten Anteil daran. Er findet immer Lösungen, für jeden Gegner und jede einzelne Situation, und achtet sehr auf die Details. Das macht es uns leichter. Je besser wir das umsetzen können, desto erfolgreicher sind wir. Die Art und Weise wie wir Fußball spielen spricht für sich: Sehr attraktiv, sehr schnell, viele Tormöglichkeiten, viele Tore. Es macht momentan einfach sehr viel Spaß, uns zuzuschauen.

SPOX: Was hat sich im Vergleich zur nicht ganz so erfolgreichen Vorsaison geändert?

Gündogan: Vergangene Saison hatten wir auch schon viele Möglichkeiten, aber wir haben nicht ansatzweise so viele Tore geschossen. Jetzt sind wir viel torgefährlicher. Unsere Stürmer machen aus fast jeder Chance ein Tor und so ist es in Kombination mit unserem starken Passspiel und unserem Ballbesitzfußball leichter, die Gegner zu dominieren. Irgendwann muss der Gegner etwas unternehmen, und das führt dazu, dass wir noch mehr Räume haben, in die wir vorne reinstoßen können. Damit beherrschen wir die Gegner und holen unsere Punkte.

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Seite 2: Gündogan über den BVB, Guardiolas Arbeit bei Manchester City und Sane

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