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Jürgen Klopp deutet Sakho-Verkauf an

SID
Klopp deutet den Verkauf von Sakho an

Jürgen Klopp hat den Verkauf von Abwehrspieler Mamadou Sakho angedeutet. "Er spielt in den Plänen der ersten Mannschaft keine Rolle", sagte Klopp auf der Pressekonferenz. Sakho war bei Klopp wegen mehrerer Undiszipliniertheiten in den vergangenen Monaten in Ungnade gefallen.

Sein letztes Spiel für die Reds hatte der 26 Jährige im April bestritten.

"Es gibt absolute keinen Gedanken daran, Spieler aus der ersten Mannschaft im Januar zu verkaufen", entgegnete Klopp auf Fragen nach potenziellen Abgängen im Winter.

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Sakho, der seit September nur noch bei der U23 der Reds trainieren und spielen darf, fällt laut Klopp aber nicht in diese Kategorie. "Nichts hat sich an der Situation geändert. Glaubst du wirklich, ich hätte gesagt, dass Sakho im Winter nicht verkauft wird?", fragte Klopp einen Journalisten.

Sakho steht beim FC Liverpool noch bis 2020 unter Vertrag. 2013 war der ehemalige Kapitän von Paris St. Germain für 19 Millionen Euro an die Anfield Road gewechselt. In 80 Partien für den Europa-League-Finalisten von 2016 erzielte er drei Treffer.

Mehrere Vereine zeigen Interesse

Sakhos Karriere bei den Reds geriet ins Straucheln, als er wegen einer positiven Dopingprobe im April von der UEFA für 30 Tage suspendiert wurde.

Nach seinem Freispruch im Juli verletzte sich Sakho zudem an der Achillessehne. Bei der USA-Tour des FC Liverpool leistete sich Sakho darüber hinaus mehrere Fehltritte und wurde von Klopp wegen "mangelnden Respekts" vorzeitig nach Hause geschickt.

Anschließend hatte sich Sakho entgegen des Rats von Klopp gegen ein Ausleihgeschäft entschieden. Als potenzielle Abnehmer für Sakho werden Frankreichs Tabellenführer OGC Nizza, West Bromwich Albion sowie mehrere italienische Klubs gehandelt.

Mamadou Sakho im Steckbrief

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