Mou: Bei Inter galt "jetzt oder nie"

Von SPOX
Dienstag, 13.09.2016 | 11:36 Uhr
Jose Mourinho trainiert seit diesem Sommer die Red Devils
Advertisement
Premier League
Huddersfield -
Chelsea
Premier League
Crystal Palace -
Watford (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Stoke (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Arsenal
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Premier League
Man City -
Tottenham
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Man United
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Premier League
Everton -
Swansea
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Premier League
Everton -
Chelsea
Premier League
Man City -
Bournemouth
Premier League
Leicester -
Man United
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)

Jose Mourinho hat in einem Interview den Sieg der Champions League mit Inter als einen denkwürdigeren Erfolg bezeichnet als den Triumph mit dem Underdog aus Porto. Außerdem sprach er über die Probleme der Premier League und die fehlende Spannung in der Königsklasse.

Im Interview mit Sportsmail erklärt The Special One, warum der Gewinn der Champions League mit Inter für ihn eine speziellere Errungenschaft war als der Triumph mit dem FC Porto. "Porto war ein Team voller junger Leute, eine Mannschaft, die noch viele Jahre vor sich hatte. [...] Inter war ein altes Team, eine Mannschaft, die das schon ihre gesamte Karriere erreichen wollte. Sie erlitten eine Frustration nach der anderen", verriet Mourinho. "Es galt 'Jetzt oder nie'".

Nicht für die Mannschaft, auch für den langjährigen Präsidenten Massimo Moratti und die Fans, die damals seit über 50 Jahren nicht mehr den Gewinn eines europäischen Wettbewerbs feiern konnten.

Der Gewinn der Königsklasse mit dem FC Porto war dennoch eine faustdicke Überraschung, war man doch ein klarer Außenseiter. Überraschungen wird es in Zukunft in der Champions League jedoch kaum mehr geben, so Mourinho: "Im Moment gibt es einen Kreis von mächtigen Klubs und Ländern. Es ist sehr schwer einen Champion außerhalb dieses Kreises zu bekommen. Es wäre für mich eine große Überraschung, würde das geschehen."

Premier League wichtiger als Champions League

Als mögliche Überraschungssieger würde er auch englische Vereine zählen. Dies liege aber natürlich nicht an mangelnder finanzieller Möglichkeiten, sondern an den Anforderungen der Premier League. "Andere Länder kümmern sich sehr um die Champions League. In diesem Land steht die Premier League aber immer über der Champions League. Die Institutionen, die den Wettbewerben vorstehen, machen das sehr, sehr klar", erklärt Mourinho.

Erlebe die Premier League Live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Dazu gibt The Special One auch ein Beispiel: "Ich spielte einst ein Halbfinale in der Champions League mit einem englischen Klub [Chelsea vs. Liverpool 2007, Anm. d. Red.] und hatte ein entscheidendes Spiel in der Premier League zwei Tage zuvor zu bestreiten. Sie konnten uns aber nicht mal einen Tag mehr geben, weil es wichtiger war, dieses Match für den Morgen des Sonntags zu haben, anstatt uns für Samstag anzusetzen und uns einen Tag länger regenieren zu lassen."

Außerdem beklagt sich Mourinho, dass in England eine Rotation kaum möglich sei. "Die Intensität in jeder Partie ist die Gleiche. In England kannst du keine Spieler ausruhen. Wenn du Spieler ausruhen lässt und sie an Europa denken, dann wirst Du das Match in der Premier League verlieren", erklärt Mourinho.

Anders sei es dagegen in Portugal, Spanien oder Italien gewesen, wo er teilweise "das gesamte Team" pausieren lassen konnte. Somit sei die Premier League "der stärkste interne Wettbewerb".

Jose Mourinho im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung