Premier League, 27. Spieltag

Reds schlagen City, Gunners siegen

Von Adrian Franke
Sonntag, 01.03.2015 | 17:02 Uhr
Coutinho nimmt Maß und schießt Liverpool zum Sieg gegen Manchester City
© getty
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Nach der Pleite gegen Barcelona in der Champions League kassiert Manchester City auch in der Liga eine 1:2-Pleite. Gegen einen bärenstarken FC Liverpool gibt's für den Meister nichts zu holen. United gewinnt dank Wayne Rooney gegen Sunderland. Arsenal macht die CL-Pleite gegen Monaco wieder gut.

FC Liverpool - Manchester City 2:1 (1:1)

Tore: 1:0 Henderson (11.), 1:1 Dzeko (26.), 2:1 Coutinho (75.)

Liverpool gab mit hoher Intensität von Beginn an den Takt vor. Dank einer extrem bissigen Zweikampfführung erarbeiteten sich die Reds ein optisches Übergewicht.

Logische Folge war das 1:0 (11.): Der wie aufgezogen agierende Raheem Sterling bediente nach einem Fehler von Citys Abwehrchef Vincent Kompany Jordan Henderson, der den Ball aus gut 20 Metern rechts oben in den Winkel schlenzte.

Im Unterschied zu den Hausherren setzte City auf seine Ballkünstler. Torjäger Kun Agüero war in der 25. Minute von der halben Liverpooler Abwehr nicht zu stoppen und steckte millimetergenau auf Edin Dzeko durch. Der frühere Wolfsburger sorgte aus kurzer Distanz eiskalt für den Ausgleich (26.).

In der Folge entwickelte sich die erste Halbzeit zu einem offenen Schlagabtausch mit hoher Intensität und großer Laufbereitschaft auf beiden Seiten.

Nach der Pause verschärfte aber Liverpool noch einmal das Tempo. Im Mittelfeldzentrum gewannen Henderson und Joe Allen den Vergleich mit Yaya Toure und Fernandinho um Längen. Die quirligen Außen und Angreifer der Reds mit Sterling, Adam Llalana und Coutinho stellten Citys Defensive immer wieder vor große Probleme.

Der Siegtreffer für den Gastgeber war schließlich eine Doublette des ersten Treffers. Wieder verlor City vor dem eigenen Strafraum den Ball und wieder zog ein Liverpooler aus der Distanz platziert ab. Gegen Coutinhos Schuss war für Englands Nationalkeeper Hart wieder nichts zu halten (75.).

In der Schlussphase ließen beide Mannschaften noch hochkarätige Chancen liegen, am verdienten Sieg der Reds war aber nicht zu rütteln. Liverpool meldet nach dem elften Spiel in Folge ohne Niederlage Ansprüche auf einen Platz in der Champions League an. Manchester City verliert empfindlich an Bodem im Meisterschaftskampf mit dem FC Chelsea.

FC Arsenal - FC Everton 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Giroud (39.), 2:0 Rosicky (90.)

Die Gunners haben nach dem 1:3-Debakel gegen Monaco in der Champions League die passende Antwort gegeben: Mit viel Leidenschaft und Einsatz spielten die Gastgeber die Toffees vor allem im ersten Durchgang phasenweise an die Wand. Nach der Pause war auch auf den sicheren Keeper David Ospina Verlass.

Olivier Giroud brachte Arsenal kurz vor der Pause auf die Siegerstraße: Nach einem Özil-Eckball setzte sich der Franzose im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und platzierte den Ball per Direktabnahme im linken unteren Toreck (39.). Zuvor hatten die Gunners schon eine Handvoll guter Möglichkeiten ausgelassen, unter anderem verfehlte Girouds Kopfball aus sieben Metern den Kasten nur knapp (27.).

Nach der Pause spielten beide Teams nach vorne, insgesamt waren aber fast alle Angriffsbemühungen nicht zielstrebig genug. Immer wieder wurde der letzte Pass auf beiden Seiten zu schlampig gespielt - wenn er doch einmal durch kam, fehlte die Präzision im Abschluss. Die besten Möglichkeiten hatten die Gäste, jedoch war Arsenals Schlussmann Ospina ein ums andere Mal mit starken Paraden zugegen.

In der Schlussminute bewies der eingewechselte Tomas Rosicky all seine Routine, als er den Ball freistehend aus 16 Metern flach ins Toreck knallte (90.). Jedoch war auch etwas Glück im Spiel, da der Ball von Evertons Abwehr noch abgefälscht wurde. Die Gunners erobern durch den Sieg Platz drei zurück, den United am Samstag erklommen hatte. Everton schafft es nicht, sich deutlich von den unteren Rängen zu distanzieren.

Manchester United - AFC Sunderland 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Rooney (66./FE), 2:0 Rooney (84.)

Rote Karte: Brown (65./Sunderland)

Im Old Trafford gab es nach einem harten Stück Fußball-Arbeit aus Sicht der Red Devils keinen Zweifel an der spielentscheidenden Szene: Zum ersten Mal tauchte Radamel Falcao gefährlich im Strafraum auf, drehte sich um die eigene Achse und wurde von John O'Shea umgerissen - den fälligen Elfmeter verwandelte Wayne Rooney und sorgte für kollektives Aufatmen (66.). Schiedsrichter Roger East leistete sich dabei aber einen kuriosen Bock: Der Elfmeter war korrekt, allerdings zeigte er allen Protesten zum Trotz mit Wes Brown dem falschen Spieler die Rote Karte.

Das Tor hätte aus United-Sicht zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Manchester tat sich nach der Pause von Minute zu Minute schwerer, Sunderland stand wie schon zu Beginn der ersten Hälfte sehr gut. Doch je länger das Tor auf sich warten ließ, desto hektischer und ideenloser wurden die Hausherren. Doch mit der Führung im Rücken wirkte United wie ausgewechselt, spielte wieder deutlich losgelöster und mutiger nach vorne und hatte durch Adnan Januzaj (78.) und Daley Blind (79.) weitere Chancen, ehe erneut Rooney nach Fehler von Torhüter Costel Pantilimon am schnellsten schaltete und alles klar machte (84.).

Noch im ersten Durchgang hatten die Black Cats mit ihren Kontern ebenfalls Torgefahr ausgestrahlt, David De Gea rettete gegen Connor Wickman (6.) und Jermaine Defoe verzog knapp (8.). Manchester auf der anderen Seite hatte Pech bei einem Distanzschuss von Ashley Young, der knapp am Pfosten vorbei rauschte (12.). Wenig später lenkte O'Shea Youngs Schuss in letzter Sekunde an die Latte (26.). Schon vor der Pause übernahmen die Red Devils zunehmend das Kommando, wurden nach der Pause aber immer unruhiger. Erst der Strafstoß knackte Sunderland schließlich und ebnete den Weg für den verdienten Heimsieg.

West Ham United - FC Chelsea (Mi., 20.45 Uhr im LIVE-TICKER)

Spitzenreiter Chelsea empfängt am Mittwochabend Schlusslicht Leicester City. Die ausführliche Vorschau gibt es nach dem League-Cup-Finale der Blues am Sonntag gegen Tottenham.

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