Chelsea-Star lobt Ex-Verein FC Liverpool

Torres: "Liverpool ein großer Teil meines Lebens"

Von Arthur Makiela
Dienstag, 16.10.2012 | 17:43 Uhr
Fernando Torres denkt auch im Trikot der Blues noch gern an seine Zeit in Liverpool zurück
© Getty
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Stürmer Fernando Torres hat nichts von seiner Zuneigung zu seinem Ex-Klub FC Liverpool verloren, obwohl er nun für den Premier-League-Rivalen FC Chelsea stürmt. Dem Spanier macht es allerdings nichts aus, nicht mehr die Ikone zu sein, die er einst an der Anfield Road war.

Fernando Torres hegt immer noch eine große Wertschätzung für seinen ehemaligen Verein FC Liverpool: "Ich verdanke Liverpool sehr viel, ihren Fans, Benitez... Liverpool ist ein großer Teil meines Lebens. Ich weiß, ich bin jetzt nicht wohl bedacht, aber ich bin sicher, das wird sich in der Zukunft ändern", so Torres zur spanischen Zeitung "El Pais".

Nach seinem Wechsel zu den Blues lief es zunächst überhaupt nicht: "Der Beginn hat seelische Narben hinterlassen. Aber ich habe daraus gelernt, dass ich nicht allein bin."

"Viele Dinge falsch gemacht"

Dabei merkt Torres, dass er sich verändert hat. Er ist nicht mehr der Junge, der einst von Madrid aus nach England zog: "Ich bin nicht der Gleiche, der Madrid vor einigen Jahren verließ. Aber ich habe die Werte behalten, die ich dort gelernt habe."

Der Spanier gibt im Interview zu, dass er "viele Dinge falsch gemacht" habe. Dabei ließ er auch zwischenzeitlich seine Grundwerte außer Acht: "Letzte Saison gab es einen Moment, als ich die Werte, die ich mir schon als Kind angeeignet habe, verloren habe."

Mit Di Matteo kam die Wende

Dabei fand er für sich einen Weg, um wieder in die Spur zu finden. "Ich habe mich selbst für das Team geopfert, was der einzige Weg war, um zu spielen." Besonders der Trainerwechsel brachte dem Spanier neuen Schwung.

Denn Roberto Di Matteo weckte wieder seinen Torinstinkt: "Der Trainerwechsel hat mich zu einem besseren Spieler gemacht", so Torres. "Ich habe jetzt die Kontrolle über einige Probleme, die ich in der Vergangenheit nicht kontrollieren konnte."

Fernando Torres im Steckbrief

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