Samstag, 16.04.2016

Kaiser bleibt Ehrenspielführer

Grindel nimmt Beckenbauer in Schutz

Reinhard Grindel hat Franz Beckenbauer in dessen Position als Chef des Organisationskomitees der WM 2006 in Schutz genommen. "Franz Beckenbauer ist Ehrenmitglied und Ehrenspielführer, weil er als Spieler und Teamchef entscheidend an zwei Weltmeistertiteln beteiligt war und Einzigartiges geleistet hat."

Reinhard Grindel sieht keine Grund Franz Beckenbauer zu drohen
© getty
Reinhard Grindel sieht keine Grund Franz Beckenbauer zu drohen
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com

"Diese Verdienste bleiben immer bestehen", sagte der am Freitag auf dem Bundestag des DFB mit großer Mehrheit zum Präsident gewählte Grindel im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Der 54-jährige Grindel glaubt nicht, vom Kaiser noch weitere Informationen über die Hintergründe des WM-Skandals 2006 in Erfahrung bringen zu können: "Glauben Sie, dass jetzt Drohungen, ihm Ehrenauszeichnungen abzuerkennen, an seinen Ausführungen etwas ändern?"

Grindel zur Frage, ob die von ihm angekündigte Ethik-Kommission des DFB auch rückwirkend gegen ehemalige Funktionäre wie zum Beispiel Beckenbauer oder seinen Vorgänger Wolfgang Niersbach ermitteln werde: "Wir müssen intern darüber diskutieren, wie die Rechtsgrundlagen für die zu errichtende Ethik-Kommission sind."

Kein Volksentscheid über Euro 2024

Der neue DFB-Präsident erklärte außerdem, dass es bei der Bewerbung um die EURO 2024 im Gegensatz zur Olympia-Kandidatur Hamburgs keinen Volksentscheid geben werde. Grindel: "Die Spiele in Hamburg wären sehr viel teurer geworden mit Milliardeninvestitionen in eine neue Infrastruktur. Da ist eine Volksbefragung, zumal hohe Mittel vom Hamburger Haushalt zu stemmen gewesen wären, nachvollziehbar. Wir haben ein Konzept, das auf bestehender Infrastruktur basiert."

Der DFB könne eine EM-Endrunde zu vergleichsweise günstigen finanziellen Rahmenbedingungen austragen. In keiner Weise müsste so investiert werden wie für die WM 2006.

Das könnte Sie auch interessieren
Paulo Dybala sorgt für eine kuriose Spielverlegung

Wegen Dybala: Argentinischer Zweitligist ändert Anstoßzeit

Enes Ünal könnte in der nächsten Saison für den FC Sevilla spielen

Medien: Türkei-Talent Enes Ünal zum FC Valencia

FC Barcelona hat Philippe Coutinho auf dem Zettel

Brasiliens Nationaltrainer Tite: "Wer würde Coutinho nicht wollen?"


Diskutieren Drucken Startseite
ENG
SPA
ITA
FRA
TUR

Premier League, 38. Spieltag

Primera Division, 38. Spieltag

Serie A, 37. Spieltag

Ligue 1, 38. Spieltag

Süper Lig, 32. Spieltag


www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.