Samstag, 16.04.2016

Keine Stimmen von beiden Klubs

BVB und Freiburg gegen Grindel

250-mal Zustimmung und nur vier Gegenstimmen. Die Wahl von Reinhard Grindel zum DFB-Präsidenten war ein Erfolg. Dennoch ist die Ablehnung durch die Stimmen von Borussia Dortmund und dem SC Freiburg ein warnendes Signal.

Reinhard Rauball stimmte trotz Bedenken für Reinhard Grindel bei der Wahl zum DFB-Präsidenten
© getty
Reinhard Rauball stimmte trotz Bedenken für Reinhard Grindel bei der Wahl zum DFB-Präsidenten

Die Dortmunder Oberen hatten sich schon vor der Wahl kritisch über den CDU-Politiker geäußert, vor allem über die Art und Weise, wie er in das Amt gehievt wurde.

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"Es hat uns irritiert, wie die Spitze der Regional- und Landesverbände ohne Rücksprache mit dem Ligaverband einen gemeinsamen Kandidaten ausgerufen hat", sagt Reinhard Rauball, Präsident des BVB und der DFL. "Die Liga hat trotz einiger Bedenken beschlossen, diesem außerordentlichen Bundestag und damit der Wahl von Reinhard Grindel nicht im Wege zu stehen. Nicht wenige in unseren Reihen waren der Ansicht, dass es etwas mehr Zeit der Vorbereitung bedurft hätte."

Rauball selbst stimmte für Grindel, wies aber darauf hin, dass der neue Präsident nur bis zum Bundestag am 4. November gewählt ist.

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Freiburgs Präsident Fritz Keller begründete sein "Nein" mit einer fehlenden Überzeugung für Grindel: "Die Ausführungen des Präsidenten in der Sitzung haben mich nicht davon überzeugen können, dass der notwendige Wille da ist, die dringend erforderlichen Reformen anzugehen. Gerade im Hinblick auf die Strukturen und Organe des Verbandes und deren Kontrolle. Dieses Signal zu setzen war mir wichtig", sagte Keller in der Badischen Zeitung.

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