Neuauflage des Duells zwischen Messi und Ronaldo

Wer wird Weltfußballer 2015?

SID
Freitag, 08.01.2016 | 12:00 Uhr
Zuletzt musste Lionel Messi zweimal Cristiano Ronaldo den Vortritt lassen
© getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Bromwich
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Am Montag wird in Zürich der Weltfußballer gekürt. Während bei der Wahl alles beim Alten bleibt, ist bei der FIFA alles anders - viele Plätze im Kongresshaus werden leer bleiben.

Der FIFA-Präsident: gesperrt. Der UEFA-Boss: gesperrt. Der FIFA-Generalsekretär: Aus dem Verkehr gezogen. Eine Handvoll Vizepräsidenten: Im Knast. Wenn am Montag in Zürich der Weltfußballer 2015 gekürt wird, ist beim Weltverband FIFA alles anders. Doch am Ergebnis der prestigeträchtigen Wahl ändert sich (wieder einmal) nichts.

Lionel Messi (28) oder Cristiano Ronaldo (30) - zum achten Mal in Folge wird der Goldene Ball an einen der beiden Superstars gehen, wobei der kleine Argentinier (viermaliger Gewinner) als ganz klarer (Wett-)Favorit mit der Triple-Empfehlung des FC Barcelona und als Europas Fußballer des Jahres in die Schweiz fliegt.

Messis Teamkollege Neymar (23) ist als Dritter im Finale der bereits entschiedenen Wahl Außenseiter. Deutsche Weltmeister? Spielen bei der großen Gala (18.30 Uhr) nur die Nebenrolle.

Enrique wohl Welttrainer

Zwar hatten es Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller und Manuel Neuer (beide Bayern München), der im vergangenen Jahr im Finale stand, unter die 23 Nominierten geschafft - aber dann war Schluss. Bei den Frauen darf die inzwischen zurückgetretene Ex-Nationalspielerin Celia Sasic (27) auf die Ehrung hoffen, ihre Konkurrentinnen sind Favoritin Carli Lloyd (33/USA) und die Japanierin Aya Miyama (30). Welttrainer wird wohl Barca-Coach Luis Enrique (45), nicht (Noch-)Bayern-Trainer Pep Guardiola (44).

Immerhin in der "Weltauswahl" könnten einige deutsche Nationalspieler stehen, theoretisch sogar zehn Bayern-Spieler - der Rekordmeister stellt insgesamt elf der 55 nominierten Profis. Auch Kroos und Mats Hummels (Borussia Dortmund) stehen auf der Liste.

"Deutschland hat eine Menge exzellenter Fußballer", sagte Torwart-Legende Oliver Kahn, der bei der Wahl 2002 nah dran war, dann aber im Finale leer ausging: "Aber es gibt keinen Ronaldo oder Messi." Der letzte Deutsche, der als bester Spieler der Welt geehrt wurde, war Rekordnationalspieler Lothar Matthäus - vor 24 Jahren. Neuer wurde im Vorjahr nur Dritter.

2015 keinen Präsidentenpreis

Für den Weltverband folgte im Anschluss ein Jahr der Hölle. FIFA-Boss Joseph S. Blatter (79) und UEFA-Präsident Michel Platini (60) waren Ende 2015 von der Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden, dem "General" Jérôme Valcke (55) droht eine noch längere Suspendierung. Zweimal, im Mai und im Dezember, schlug die US-Justiz in Zürich gnadenlos zu und ließ mit Hilfe der Kantonspolizei mehrere FIFA-Offizielle verhaften. Es geht um Korruption im ganz großen Stil. Im Kongresshaus werden viele Stühle leer bleiben.

Den Präsidentenpreis (seit 2001 stets von Blatter vergeben) wird es deshalb nicht geben, "weil die FIFA sich in einer Übergangsphase befindet", teilte ein FIFA-Sprecher mit. Warum Interimschef Issa Hayatou (Kamerun), der auch die Weltfußballer-Trophäe übergeben wird, den Preis nicht aushändigen kann, blieb offen.

Die FIFA hofft in Zürich auf eine Feierstunde, in der endlich der Fußball wieder im Mittelpunkt steht. Es wird Pressegespräche mit den Nominierten geben. Superstar Leona Lewis sorgt für den musikalischen Höhepunkt, bei der Gala stehen Highlight-Schnitte des vergangenen Jahres auf dem Programm. Die Bilder der Verhaftungen werden nicht dabei sein.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung