FIFA-Chef ruft zur Solidarität auf

Blatter spricht nicht über Wahlkampf

SID
Dienstag, 24.03.2015 | 10:50 Uhr
Sepp Blatter spricht dieser Tage nicht über seinen Wahlkampf
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat in seiner mit Spannung erwarteten Begrüßungsrede beim UEFA-Kongress in Wien den Wahlkampf um sein Amt mit keinem Wort erwähnt, die Verbände der UEFA aber zur "Solidarität und Einheit" aufgerufen.

"Ich appelliere an sie alle, zusammen mit Europa diese Einheit innerhalb unserer Organisation herzustellen", sagte der Schweizer in Richtung der 54 UEFA-Verbände, von denen einige die größten Kritiker des FIFA-Bosses sind: "Europa ist wichtig, denn von Europa strahlt eine Kraft aus, die alle Konföderationen ebenfalls stärkt."

Blatter will am 29. Mai in Zürich in seine fünfte Amtszeit gewählt werden, herausgefordert wird er von Michael van Praag (67), Prinz Ali bin Al Hussein (39) und Luis Figo (42). Bereits in der vergangenen Woche hatte der Amtsinhaber deutlich gemacht, er führe keine Wahlkampagne, er mache seinen Job. Das Angebot, zusammen mit den drei Gegenkandidaten am Ende des Kongresses erneut ans Rednerpult zu treten, hatte er ausgeschlagen.

"Müssen gemeinsam den Weg gehen"

Nur indirekt ging er auf seine "Mission" ein: "Wir müssen uns bewusst werden, dass aus Altem das Neue hervorgeht, und dass ohne herausragende Leistungen die besten Strukturen zerfallen können. Gemeinsam müssen wir diesen Weg gehen." Alle "müssen sich zusammenraufen, um den Fußball in dieser Welt zu stärken".

Der Fußball habe eine enorme Kraft, sagte Blatter: "Der Fußball ist groß, er überwindet Landesgrenzen und baut Brücken, bringt Arm und Reich zusammen, verbindet Kulturen und Völker und vereint uns auf dem Globus. Der Fußball ist ein Symbol der Einheit und hat die Welt erobert."

Für die kommende Weltmeisterschaft in Russland machte Blatter erneut klar: "Ein Boykott hat noch nie zu einer Lösung geführt."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung