Und Geld schießt doch Tore

Von Marco Kieferl / Ben Barthmann / Fatih Demireli
Freitag, 01.11.2013 | 13:29 Uhr
Leistungsträger bei ihren Klubs: Cavani, Falcao, Sneijder und Montero (v.l.)
© spox
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Ligue 1
Bordeaux -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Nizza
Club Friendlies
FC St. Pauli -
VfL Bochum 1848
Ligue 1
Amiens -
Montpellier
Ligue 1
Angers -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Lyon
Ligue 1
Lille -
Rennes
Ligue 1
Metz -
St. Etienne
Ligue 1
Toulouse -
Nantes
Copa del Rey
Atletico Madrid -
FC Sevilla
Copa del Rey
Valencia -
Alaves
Ligue 1
PSG -
Dijon
Copa del Rey
Espanyol -
FC Barcelona
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City – Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham – Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna – Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Indian Super League
Kolkata -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Primera División
Malaga -
Girona
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis

Die letzten Stationen der Europa-Reise: Frankreich, Portugal, Türkei und die Niederlande. Wer sind die bisherigen Positiverscheinungen? Wer hat überrascht? Diesmal mit dabei: Der nächste Zinedine Zidane, der Spätstarter, ein aufmuckender Underdog und die Unbezwingbaren aus Porto.

Frankreich

Milliardärs-Klubs Paris und Monaco

Geld schießt keine Tore? Das trifft auf die neureichen AS Monaco und Paris Saint-Germain wohl kaum zu. 166 beziehungsweise 110 Millionen Euro gaben beide Vereine vor der Saison für Neuverpflichtungen aus. Irrsinnig viel Geld, das sich bis jetzt aber bestens gelohnt hat: Falcao und Cavani schießen die Liga mit acht und sieben Treffern in Grund und Boden, Moutinho und Rodriguez führen die Vorlagenbestenliste mit jeweils vier Torvorbereitungen an und Marquinhos stabilisiert die PSG-Abwehr.

Fast ausnahmslos alle teuren Transfers haben bei den Milliardärs-Klubs voll eingeschlagen, von Geldverschwendung also keine Spur. Das schlägt sich letztlich auch in der Tabelle wieder. Punktgleich liefern sich Paris und Monaco ein Rennen um die Tabellenführung. Kein Zweifel, die Monegassen bereichern die Liga und bringen wieder Spannung in die Ligue 1, welche nach der PSG-Dominanz der letzten Saison verloren gegangen schien.

Auch wenn Lille aktuell nur zwei Punkten Rückstand auf das Spitzenduo hat, scheint es nur eine Frage der Zeit bis aus dem Drei- ein Zweikampf um die Meisterschaft wird. Der könnte allerdings bis zum Schluss offen sein.

Die Aufsteiger

Wer denkt, dass die Bundesliga mit Hertha BSC schon freche Aufsteiger hat, der sollte mal einen Blick auf die Tabelle der Ligue 1 werfen. Dort sind die Verfolger des Spitzentrios nicht etwa die üblichen Verdächtigen wie Marseille oder Lyon, sondern die Aufsteiger Nantes und En Avant Guingamp. Mit dem niedrigsten Etat aller Mannschaften legten beide einen Traumstart hin und sind aktuell nur sechs beziehungsweise acht Punkte von der Tabellenspitze entfernt.

Erfolgsgeheimnis beider Mannschaften: Viele französische und afrikanische Leistungsträger gepaart mit einem verlässlichen Knipser. Mustapha Yatabare von Guingkamp und Filip Dordevic von Nantes sicherten ihren Mannschaften mit ihren fünf und sechs Saisontreffern oftmals wichtige Punkte.

Zum Motto der Saison könnte für Beide ein Namensteil des Tabellenfünften sein. "En avant" bedeutet schließlich so viel wie "vorwärts". Bedenkt man, dass Monaco ja auch ein Aufsteiger ist, scheint dies durchaus passend.

Die hochgelobten Talente starten durch

Was haben Franck Ribery, Samir Nasri und Remy Cabella gemeinsam? Sie wurden oder werden nach wie vor als Nachfolger von Frankreich-Legende Zinedine Zidane gehandelt. Während Erstere mittlerweile auch den Letzten in der Fußballwelt bekannt sind, schickt sich Cabella an, in deren Fußstapfen zu treten.

Fünf Tore und vier Vorlagen in zehn Spielen stehen für den 23-jährigen Franzosen diese Saison schon zu Buche. Gala-Auftritte wie gegen Lyon, als er in 75 Minuten zwei Tore erzielte und drei vorbereitete weckten längst auch das Interesse von Manchester United, denen nachgesagt wird, für Cabella künftig 17,5 Millionen Euro auf den Tisch legen zu wollen.

Ein weiteres Talent, dass in der Ligue 1 auf sich aufmerksam macht, ist Nelson Oliveira. Bereits früh wurde der 22-Jährige zu Portugals größter Sturmhoffnung gemacht, als er bei der U20-WM 2011 als zweitbester Spieler ausgezeichnet wurde. Nach mageren Jahren mit wenigen Einsatzzeiten bei seinem Stammklub Benfica Lissabon und Deportivo La Coruna landete Oliveira diese Saison bei Stade Rennes.

Dort schenkt ihm Trainer Montanier endlich das Vertrauen. Mit sechs Toren in acht Starfelf-Einsätzen hat der junge Portugiese dieses auch mehr als gerechtfertigt. Nur gut, dass Rennes sich eine Kaufoption zusichern ließ. Damit steht einer erfolgreichen Zukunft beider Seiten wohl nichts mehr im Weg.

Seite 1: Frankreich: Von Aufsteigern und Talenten

Seite 2: Portugal: Die unbezwingbaren Dragoes

Seite 3: Türkei: Der stürmische Roberto Carlos

Seite 4: Niederlande: Die große Ausgeglichenheit

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung