Donnerstag, 23.04.2015
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Europa League, Viertelfinale: Rückspiele

Gomez schießt Florenz ins Halbfinale

Mario Gomez und der AC Florenz stehen im Halbfinale der Europa League. Gegner Kiew schwächte sich durch einen kuriosen Platzverweis selbst. Dem FC Sevilla reicht in St. Petersburg ein spätes 2:2 und in Dnipropetrovsk sticht gegen Brügge ein Joker.

Mario Gomez freut sich über sein 1:0 gegen Dynamo Kiew
© getty
Mario Gomez freut sich über sein 1:0 gegen Dynamo Kiew

AC Florenz - Dynamo Kiew 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Gomez (43.), 2:0 Vargas (93.+3)

Nach einem 1:1 im Hinspiel war die Ausgangslage gut für die Fiorentina, ein 0:0 würde reichen. Doch die Italiener wollten mehr. Sie begannen sehr druckvoll und hatten unzählige Chancen: Mario Gomez köpfte einmal knapp vorbei und scheiterte einmal an Keeper Shovkovskiy. Marcos Alonso traf nur die Latte und Mohamed Salah scheiterte mit seinen Schüssen gleich mehrfach. Als sich Dynamo Kiev in der 40. Minute auch mal nach vorne wagte, ging dieses Unterfangen nach hinten los.

Jeremain Lens ging im Strafraum zu Boden, was der Schiri als Schwalbe wertete - und da Lens schon zuvor Gelb gesehen hatte, musste er nach seiner zweiten Karte duschen gehen.

Florenz wusste die Überzahl sofort zu nutzen. Joaquin brachte von links eine scharfe Flanke vor das Tor, wo Mario Gomez genau richtig stand und den Ball irgendwie über die Linie stolperte (43.). Die dezimierten Ukrainer waren im zweiten Durchgang nicht in der Lage, der Fiorentina noch einmal gefährlich zu werden. Diese wiederum müssen sich vorwerfen lassen, den Sack nicht schon früher zugemacht zu haben. Sie vergaben eine Chance nach der anderen, die beste hatte Salah in der 48. Minute. Sein abgefälschter Schuss aus kurzer Distanz landete aber nur am Innenpfosten.

So fiel die Entscheidung erst in der Nachspielzeit. Nach einem Konter nutzte Juan Vargas eine Vrarbeit von Fernandez und traf quasi mit dem Schlusspfiff aus spitzem Winkel zum Endstand.

Zenit St. Petersburg - FC Sevilla 2:2 (1:0)

Tore: 0:1 Bacca (6., Elfmeter), 1:1 Rondon (48.), 2:1 Hulk (72.), 2:2 Gameiro (85.)

Die Gäste aus Spanien gingen vom Anpfiff weg mit viel Schwung in die Partie, was sich auch rasch auszahlte: Bereits in der fünften Minute gab Referee Rizzoli Elfmeter nach einer Harakiri-Grätsche von Neto, die Vitolo dankend annahm und leicht zu Boden ging. Sevillas kolumbianischer Starstürmer Carlos Bacca ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte souverän im linken oberen Eck.

Das frühe Gegentor ließ die Mannen von Andre Villas-Boas aufwachen. Zenit kontrollierte das Spiel fortan, ohne sich jedoch gegen eine gut organisierte Defensive zwingende Torchancen herausspielen zu können. Sevilla blieb zudem über seine flinken Konterspieler stets gefährlich.

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Direkt nach Wiederbeginn der zweiten Hälfte ließ Beto eine eigentlich ungefährliche Flanke aus dem Halbfeld amateurhaft vor die Füße von Rondon fallen, der aus einem Meter nur noch die Kugel über die Linie zu stochern brauchte. Die Russen drückten danach mit aller Macht, vergaben aber mehrere Halbchancen. Erst ein weiterer Riesen-Schnitzer von Beto ermöglichte schließlich das 2:1.

Hulk sah den zu weit vor seinem Kasten postierten Torhüter und hielt aus gut und gerne 35 Metern Entfernung drauf. Von der Latte tropfte der Ball anschließend ins Tor. Sevillas eingewechseltem Gameiro war es dann vorbehalten, die Partie zu entscheiden. Der 27-jährige Franzose ließ mit einem satten Rechtsschuss Lodygin keine Abwehrchance und beseitigte so letzte Zweifel am Einzug des FC Sevilla ins Halbfinale der Europa League.

Dnipro Dnipropetrovsk - FC Brügge 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Shakhov (82.)

Dnipro Dnipropetrovsk steht erstmals im Halbfinale der Europa League und hat damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte eingefahren, nie zuvor erreichte man ein Halbfinale im Europapokal. Matchwinner war dabei der zur Pause eingewechselte Evgeniy Shakhov, der mit einem schönen Solo in der 82. Minute die Ukrainer erlöste.

Angesichts des torlosen Remis im Hinspiel begannen beide Teams recht behutsam. Doch die Hausherren waren von Anfang an das spielbestimmende Team und kamen auch zur ersten Torchance: In der 13. Minute gab Yevhen Konoplyanka den ersten Schuss aufs Gästetor ab, doch Keeper Mat Ryan fischte das Leder noch oben rechts aus dem Winkel.

In der 60. Minute musste Ryan dann zum zweiten Mal eingreifen, dieses Mal nach Möglichkeit von Valerii Luchkevich. Aber auch dieser Versuch war kein Problem für den Schlussmann. Von den Belgiern kam hingegen nichts, vor allem kein Schuss auf das gegnerische Tor im gesamten Spiel.

Die Viertelfinals der Europa League auf einen Blick

SPOX

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