"Lord" Bendtner spielt auf Bewährung

SID
Donnerstag, 23.04.2015 | 10:32 Uhr
Wie viel Geduld haben die Wölfe noch mit "Lord" Bendtner?
© getty
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Den Humor hat Nicklas Bendtner von der Insel mitgebracht. Nachdem der Stürmer des VfL Wolfsburg aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader für das Ligaspiel gegen Schalke 04 gestrichen worden war, postete er kurz vor Anpfiff ein Bild von sich im Freizeitdress auf einer Terrasse und dem Spruch: "Genieße noch die letzten Sonnenstrahlen vor dem Spiel heute."

Die Sonne schien im übertragenen Sinn in Wolfsburg bislang kaum für den "Lord", wie Bendtner von englischen Fans auch genannt wurde. Und daran ist der exzentrische Profi, der für seine einstündige Verspätung vor dem Abschlusstraining auch eine Geldstrafe von 11.000 Euro aufgebrummt bekam, zum großen Teil selbst schuld.

Größere Eskapaden, wie sie sich der Däne während seiner Zeit beim FC Arsenal geleistet hat, sind von ihm im beschaulichen Wolfsburg zwar nicht bekannt. Doch sportlich fiel Bendtner bis zum Viertelfinal-Rückspiel der Europa League am Donnerstag beim SSC Neapel auch kaum auf. Seine Trainingsleistungen kommentiert VfL-Trainer Dieter Hecking gerne vielsagend so: "Es geht immer besser."

Ohne de Bruyne und Schürrle nach Neapel

Dennoch nahm er den Dänen mit nach Neapel, auch weil die Offensivstars Kevin de Bruyne (Fußprellung) und André Schürrle (Schulterverletzung) passen mussten. Gegen Schalke hätte Bendtner eigentlich schon seine lang ersehnte Bewährungschance von Beginn an erhalten sollen, da Sturmkonkurrent Bas Dost in der Liga im Formtief steckt. Das Ende ist bekannt.

Die Zeichen stehen auf Trennung, zu groß scheinen die Zweifel an Bendtners Einstellung und auch an seiner Qualität. Als Einwechselspieler war der 1,94 m große Brecher zwar manchmal ein belebendes Element, mehr aber auch nicht. Ein Bundesligator ist zu wenig für einen Mann seiner Klasse.

Bendtner-Verpflichtung eine Risiko

VfL-Manager Klaus Allofs war klar, dass er mit Bendtners Verpflichtung ein kleines Risiko einging. Zwar wechselte der Stürmer ablösefrei aus London nach Wolfsburg, doch Handgeld, Beraterhonorar und nicht zuletzt das Gehalt sorgten aber dafür, dass Bendtner dennoch kein Schnäppchen ist.

Klar scheint, dass Wolfsburg als fast sicherer Champions-League-Starter in der kommenden Saison Verstärkung im Sturm braucht. Das Experiment gegen Schalke mit Schürrle als "falscher Neun" war nur anfangs erfolgreich. Dost ist ein exzellenter Angreifer - allerdings nur im Strafraum. Und Bendtner übt wenig Druck auf den Niederländer aus.

Gerüchte um mögliche Sturmkandidaten gibt es genug. Neben Nationalspieler Max Kruse wird auch Belgiens Sturm-Ass Romelu Lukaku vom FC Everton gehandelt. Der Mann mit einem Marktwert von 30 Millionen Euro müsste aber von der Insel deutlich mehr mitbringen als nur den Humor.

Nicklas Bendtner im Steckbrief

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