Montag, 14.04.2008

EM-Barometer

Ein ständiges Auf und Ab

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Der Sturm:

 

Miroslav Klose

Durfte gegen Getafe nach zwei Spielen wieder von Beginn an ran. Ging neben Sturmpartner Toni etwas unter. Die Bayern agierten fast nur mit langen Bällen, die meist auf Toni gingen. War aber wie immer viel unterwegs und arbeitete viel fürs Team. Hatte mehrere gute Chancen, war im Abschluss aber zu hektisch. 

Gegen Dortmund wegen leichter Adduktorenprobleme nicht im Einsatz.

 

 

  

Lukas Podolski

Kam gegen Getafe eine Viertelstunde vor Schluss und war sofort präsent. Hatte zwei gute Schusschancen, blieb aber beide Male an Verteidigern hängen. In der Verlängerung tauchte er unter.

Gegen Dortmund erzielte er sein 2. Saisontor, sein schnellstes (3.) und dazu ein herrliches. Spielfreudig, laufstark, gutes Zusammenspiel mit Toni.

    

  

 

Kevin Kuranyi

Schwächster Offensivspieler von Schalke in Barcelona. Hatte wenige Ballkontakte und vergab zwei gute Möglichkeiten.  Traf in Bremen endlich wieder ins Tor, scheiterte aber zwei Mal in aussichtsreicher Position an Tim Wiese. Ordentliche erste Halbzeit, baute nach der Pause aber stark ab.

 

 

 

 

 

Mario Gomez 

Konnte wegen seiner Muskelverletzung (Faserriss im Oberschenkel) in Leverkusen wieder nicht auflaufen. Begann Ende letzter Woche wieder mit dem Lauftraining. Die Spiele gegen Nürnber und Bayern kommen aber noch zu früh.

 

 

 

 

Gerald Asamoah

Starke Leistung im Camp Nou. Einsatzfreudig wie immer mit einigen guten Aktionen. Wurde in Bremen unmittelbar nach dem dritten Werder-Tor in der 60. Minute eingewechselt. Konnte nichts mehr bewegen und ging mit seinen Kollegen unter.

 

 

 

 

  

© Getty

Mike Hanke

Schwacher Auftritt des Angreifers gegen Frankfurt. Erst nach dem Seitenwechsel wurde er gefährlich. Zunächst legte er gut auf Hashemian auf, der aber knapp verzog. Danach vergab Hanke eine gute Chance. Kurz nach der Rote Karte für Pinto wurde er in der 68. Minute ausgewechselt.

 

 

 

 

 

Stefan Kießling

Wurde gegen St. Petersburg geschont. 

Gegen Stuttgart stand er bei seinem Tor zum 2:0 nach dem Fehler von Ulreich goldrichtig und sorgte auch beim 1:0 für genug Unruhe im Strafraum, um den VfB-Keeper zu einem Fehler zu zwingen. Fazit: Er machte, was ein Stürmer machen muss, nämlich Unruhe im Strafraum stiften, und er stand, wo ein Stürmer stehen muss, nämlich einschussbereit vor dem Tor.

 

 

Oliver Neuville

Schickte mit seinem Traumtor gegen Greuther Fürth eine Empfehlung an Jogi Löw. Wurde mit Standing Ovations und Sprechchören ausgewechselt.

 

 

 

 

 

 

Patrick Helmes

Übernahm beim 2:2 in Paderborn mit seinen Sturmkollegen McKenna und Novakovic schnell die Initiative. War viel in Bewegung und erzielte nach Vorarbeit von Novakovic sein 13. Saisontor. 

 

 

 

 

 

 

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