EM-Barometer

Nur Castro im Soll

Von SPOX
Montag, 14.04.2008 | 12:58 Uhr
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München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Die Abwehr:

 

Per Mertesacker

Katastrophale erste Halbzeit. Überhaupt keine Abstimmung mit Nebenmann Naldo, oft zu langsam. Steigerung nach der Pause.

 

 

 

 

 

 

 

Christoph Metzelder

Real Madrids 1:0-Sieg gegen Real Betis erlebte Metzelder von der Tribüne aus. In dieser Woche will Metzelder nach langer Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

 

 

 

 

 

 

  

 

Manuel Friedrich

Wurde gegen St. Petersburg geschont.

Zeigte gegen Stuttgart einige Unsicherheiten. Hatte mehrfach das Nachsehen gegen den Cacau, wie in der ersten Halbzeit, als er den Ball über den Spann rutschen ließ und Cacau eine hundertprozentige Torchance ermöglichte.

 

 

 

  

 

Arne Friedrich

Ganz solide Vorstellung des Berliners. Wurde aufgrund der Harmlosigkeit des Bochumer Sturms zwar nicht sonderlich gefordert, zeigte sich aber wie zuletzt schon gewohnt zweikampfstark.

 

 

 

 

 

Heiko Westermann

Hatte gegen Barcelona auf links große Schwierigkeiten gegen Bojan Krkic und hinderte ihn nicht an der Flanke, die Barcas Siegtreffer einleitete.  

Spielte in Bremen auf der rechten Abwehrseite. Ganz schwaches Spiel. Bei weitem nicht so laufstark wie sonst, verlor viele Zweikämpfe und stand oft falsch. Hinzu kamen seine gewohnten technischen Mängel. Eine Woche zum Vergessen für Westermann.

 

 

 

 

 

Clemens Fritz

Beim Kantersieg gegen Schalke absolvierte Fritz ein enormes Laufpensum und gewan die Mehrzahl seiner direkten Duelle. Vernachlässigte aber vor allem in der ersten Halbzeit seine Defensivarbeit, sodass Schalke auch über seine rechte Abwehrseite immer wieder durch kam. 

 

 

 

 

 

 

 

Philipp Lahm

War gegen Getafe nicht so sicher wie gewohnt und kam in der ersten Hälfte auf links überhaupt nicht ins Spiel. In der zweiten Hälfte wechselte er auf rechts und war dort deutlich aktiver. Hatte auch die ein oder andere gute Flanke.

Gegen Dortmund gab es eine deutliche Steigerung. Kam ohne Fouls aus und schaltete sich immer wieder in die Offensive ein. Bereitete Ze Robertos 2:0 glänzend vor.

  

 

Marcell Jansen

Wurde gegen Getafe in der Halbzeit eingewechselt und brachte frischen Wind auf der linken Seite. Brauchbare Flanken blieben aber Mangelware. Außerdem verlor er viele Zweikämpfe gegen den quirligen David Cortes. 

Gegen Dortmund kam Jansen nicht zum Einsatz.

 

  

 

 

Gonzalo Castro

Auf der rechten Abwehrseite in der ersten Hälfte in St. Petersburg solide in der Defensive, im zweiten Abschnitt allerdings mit Problemen gegen den schnellen Zyrianov. Nach vorne praktisch nicht existent.

Gegen Stuttgart ohne Fehl und Tadel. Enormer Einsatz und chirurgisch genaues Passspiel. Musste in Hälfte eins den schwachen Schneider auf der linken Seite mitschleppen.

 

  

 

 

 

 

Christian Pander

Gegen Bremen Pendant zu Westermann auf links. Nur wenige Offensivaktionen, schlug kaum eine vernünftige Flanke. In der Defensive meist einen Schritt zu spät. Schwaches Stellungsspiel. Aber doch noch einen Tick besser als Westermann.

 

 

 

 

 

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