Montag, 14.04.2008

EM-Barometer

Frings kommt in Form

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Das Mittelfeld:

 

Michael Ballack

Der DFB-Kapitän übernimmt bei Chelsea immer mehr Verantwortung. Glänzte beim 2:0 gegen Fenerbahce als Torschütze, Stratege im Mittelfeld und Ballverteiler.

Das Zusammenspiel mit Frank Lampard und Michael Essien funktionierte reibungslos. Im Ligaspiel gegen Wigan (1:1) konnte Ballack trotz wie die gesamte Mannschaft nicht glänzen.

 

 

 

 

Torsten Frings

Der Bremer kommt allmählich in EM-Form. Zwar fehlt ihm noch die Bissigkeit in den Zweikämpfen, aber Werder ist mit Frings in der Mittelfeldraute eine Klasse stärker.

 

 

 

 

 

 

 

Simon Rolfes

Gegen St. Petersburg in der 59. Minute eingewechselt. Konnte nach vorne aber keine Impulse setzen.

Brachte Leverkusen gegen Stuttgart mit seinem Tor zum 1:0 auf die Siegerstrasse. Zeigte dabei die notwendige Entschlossenheit, als er direkt mit rechts verwandelte. Selbstbewusst und klar in seinen Aktionen. Brachte einige gute Zuspiele auf Gekas. Beim 3:0 von Delpierre angeschossen. 

 

 

Jermaine Jones

Sowohl in Barcelona als auch in Bremen noch einer der besten bei Schalke. Gewohnt zweikampfstark und spritzig, oft nur durch Fouls zu stoppen. Spielte einige Traumpässe in die Tiefe. Baute aber jeweils in der zweiten Halbzeit aber stark ab.

 

 

 

 

 

 

Bernd Schneider

Gegen St. Petersburg aktivster Leverkusener in der ersten Halbzeit. Verteilte die Bälle auf zentraler Position klug und setzte seine Mitspieler gut in Szene, wie z.B. bei Bulykins Großchance gleich zu Beginn. Im zweiten Abschnitt wie der Rest des Teams untergetaucht.

Gegen Stuttgart musste sich Schnix in der 41. Minute wegen einer Zehenverletzung auswechseln lassen. 

 

 

Bastian Schweinsteiger

Wusste in Getafe nicht so recht, auf welcher Position er spielen soll. Zog von der rechten Seite immer wieder in die Mitte, brachte aber weder Tempo noch Ideen ins Spiel. Wurde in der 64. Minute ausgewechselt.

Gegen Dortmund als Ribery-Ersatz auf der linken Seite wie verwandelt. Tolle Pässe, gutes Zusammenspiel mit Lahm.

 

 

 

Roberto Hilbert

Leistete in Leverkusen auf der rechten Seite in der ersten Halbzeit viel Laufarbeit, versagte aber, als er das 1:0 hätte machen müssen. Umkurvte zwar Adler noch, schob den Ball aber zu locker in Richtung leeres Tor.

  

 

 

 

 

 

Toni Kroos

Kam gegen Getafe nicht zum Einsatz.

Gegen Dortmund in der 61. Minute für Sagnol eingewechselt. Spielte auf der rechten Seite ohne nennenswerte Aktionen. Bayerns Sturmlauf ging etwas an ihm vorbei.

 

 

 

 

 

Tim Borowski

Hätte gegen Schalke nach zwei üblen Fouls Ende der ersten Halbzeit mit Gelb-Rot vom Platz fliegen müssen. Begann auf links schwach, wechselte dann mit Frings die Seite und bereitet gleich das 2:0 vor. Dieses Kunststück gelang ihm auch zum 3:1 mit einer feinen Flanke von links.

 

 

 

 

 

Piotr Trochowski

Litt gegen Duisburg unter der katastrophalen Leistung der ganzen HSV-Mannschaft. Wirkte zu Beginn nicht ganz so demotiviert wie seine Kollegen und versuchte es wenigstens ab und zu mit einer Einzelaktion über die rechte Seite.

Allerdings agierte er dabei fahrig und dribbelte sich regelmäßig fest. Wurde in der zweiten Halbzeit als erster Hamburger ausgewechselt, obwohl er nicht der schlechteste Mann im Team war.

 

 


   

Thomas Hitzlsperger

Zog sich bei einem Foul an Castro eine Fleischwunde am rechten Knie zu und wurde in der 15. Minute vom Platz genommen. Fällt für das Spiel gegen Nürnberg am Mittwoch aus.

 

 

 

  

 

 

 

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