Montag, 17.03.2008

EM-Barometer

Klose muss sich gewaltig steigern

München - Am 8. Juni steigt das EM-Auftaktspiel des DFB-Teams gegen Polen. Wer darf mit, wer bleibt zuhause?

Über 30 deutsche Nationalspieler machen sich Hoffnungen und haben jeden Spieltag die Chance, sich für eine Nominierung zu empfehlen.

SPOX.com beobachtet die Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Der Sturm:

 

Miroslav Klose

Der einstige Torgarant hat einfach die Seuche am Stiefel. Gegen Anderlecht wieder voll engagiert, verpasste es allerdings trotz zahlreicher Großchancen, endlich wieder einmal zu treffen. Oftmals auch zu uneigennützig.

In Cottbus ein Totalausfall ohne jegliche Bindung zu den Mitspielern. Ohne Selbstvertrauen, strahlte keine Torgefahr aus und verlor praktisch jeden Zweikampf. 

 

 

 

Lukas Podolski

Im UEFA-Cup besonders in der Anfangsphase viel unterwegs. Erarbeitete sich selbst Chancen, bereitete einige Möglichkeiten vor, blieb aber im Abschluss glücklos. Tauchte in Hälfte zwei dann ziemlich unter. 

In Cottbus in der 65. Minute eingewechselt. Deutlich aktiver als Klose, ging auch mal dahin, wo's wehtut. Konnte dem Bayern-Spiel aber keine Impulse geben.

 

 

    

Kevin Kuranyi

Hing gegen Duisburg in der ersten Halbzeit weitestgehend in der Luft, wirkte aber auch bisweilen unkonzentriert und leistete sich den einen oder anderen Stockfehler.

Machte mit seinem 9. Saisontor aber den wichtigen Ausgleich für Schalke - weil er da stand, wo ein Mittelstürmer stehen muss.

 

 

 

 

Mario Gomez 

In Cottbus von Armin Veh wegen muskulärer Probleme geschont.

Startete auch gegen Bochum von der Bank und kam nach 63 Minuten rein. Fügte sich mit einem tollen Pass auf Bastürk gut ein.

Blieb dann aber glücklos in seinen Aktionen. Hatte kurz vor Schluss das 2:1 auf dem Fuß, sein Schuss war allerdings zu schwach. 

 

 

    

Gerald Asamoah

Während der Woche mit Rückenproblemen, kam erst in der 69. Minute ins Spiel.

War dann aber sofort ein belebendes Element: Quirlig, selbstbewusst und torgefährlich.

Bereitete den Siegtreffer für Schalke mit einem gewonnen Kopfballduell stark vor.

 

 

  

 

© Getty

Mike Hanke

Gewann fast jedes Kopfballduell gegen Gegenspieler Karim Haggui.

Ging viele Wege und wirkte extrem engagiert.

War aber wie so oft als einzige Spitze auf sich alleine gestellt und bekam nicht die nötige Unterstützung aus dem Mittelfeld.

 

 

 

 

 

Stefan Kießling

Im UEFA-Cup gegen den HSV wieder viel unterwegs, schaffte Räume und half besonders viel in der Defensivarbeit. Einer der Besseren bei Leverkusen.

Gegen Nürnberg sorgte er für die Slapstick-Einlage des Spieltags, als er es schaffte, aus sechs Metern nicht das leere Tor, sondern den Pfosten zu treffen.

Vergab zudem eine weitere hundertprozentige Chance. Kämpfte aber immer weiter und verdiente sich so noch sein Tor. 

  

    

Oliver Neuville

Gegen St. Pauli bemüht, stand aber erneut im Schatten von Sturmpartner Rob Friend.

Vergab zudem eine Riesenchance und beklagte sich häufig über die harte Gangart seiner Gegenspieler. 

 

 

 

 

 

Patrick Helmes

War gegen Freiburg viel unterwegs und erarbeitete sich dadurch auch einige Chancen.

Im Abschluss aber sehr schwach, vergab fünf Chancen kläglich.

 

 

 

 

 

 

 

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