Montag, 24.03.2008

EM-Barometer

Positive Nachrichten von Metzelder

München - Mit der Nominierung von Robert Huth für das Länderspiel gegen die Schweiz sorgte Joachim Löw für eine große Überraschung.

Aktuell ist der Middlesbrough-Verteidiger noch nicht zu bewerten. Den 1:0-Sieg über Derby County verpasste er wegen einer Fußverletzung. Und auch für das Länderspiel musste er am Montag absagen.

SPOX.com beobachtet die EM-Kandidaten Woche für Woche ganz genau und bewertet die Leistungen. Die Abwehr:

 

Per Mertesacker

Saß in Bielefeld das zweite Spiel seiner Rot-Sperre aus der Partie in Stuttgart ab. Hatte zuvor mit Verschleißerscheinungen zu kämpfen.

Die Pause dürfte ihm im Hinblick auf die Nationalmannschaft gut tun.

 

 

 

 

 

 

Christoph Metzelder

Der Real-Verteidiger kann sich wieder Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme machen.

Nur sechs Wochen nach seiner Fußoperation hat er bei Real Madrid wieder mit dem Balltraining begonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Manuel Friedrich

Ganz schwache Partie gegen die Bayern. Ließ sich beim 0:1 wie ein Schuljunge von Klose abschütteln und setzte nicht mal nach.

Beim 0:2 stand er zu weit weg vom Torschützen Toni. Insgesamt ein Unsicherheitsfaktor und sinnbildlich für Bayers Auftritt. 


 

 

 

 

  

Arne Friedrich

Stand gegen Schalke sicher in der Defensive. Nach der Pause setzte er zudem auch Aktionen nach vorne und hätte fast den Ausgleich erzielt.

 


 

 

 

 

 

 

Heiko Westermann

In Abwesenheit von Marcelo Bordon und Mladen Krstajic war er in Berlin ein umsichtiger Abwehrchef.

Räumte viel ab und war gewohnt zweikampfstark.

 


 

 

 

 

 

Clemens Fritz

Stand in Bielefeld wieder in der Startformation. Man merkt ihm an, dass er noch nicht hundertprozentig fit ist.

Nicht unschuldig beim Gegentor, das seinen Ausgangspunkt auf seiner Abwehrseite hatte, nahezu wirkungslos in der Offensive. Ihm fehlt die für seine Spielweise so dringend notwendige Spritzigkeit.

 

 

 

 

 

Philipp Lahm

Hat auf der linken Seite den Zweikampf gegen Jansen erstmal verloren und kam im DFB-Pokal gegen Wolfsburg nicht zum Einsatz.

Spielte gegen Leverkusen dann für den gelbgesperrten Lell auf der rechten Verteidigerposition - und machte seine Aufgabe gut. Ließ nach hinten nichts anbrennen, allerdings blieben seine Vorstöße überschaubar.

Einmal jedoch stieß er perfekt in die Lücke und breitete das 2:0 von Luca Toni toll vor. 


 

 

  

Marcell Jansen

Spielte gegen Wolfsburg solide, hatte gegen Leverkusen aber mit dem quirligen Castro so einige Mühe in der Rückwärtsbewegung. Offensiv auch noch sehr ausbaufähig.

Sucht nach seiner Verletzung immer noch seine Normalform.

 


 

 

 

 

Gonzalo Castro

Bester Leverkusener Feldspieler in München. Was aber auch nicht allzu schwer war. Anfangs erhebliche Probleme mit Franck Ribery, weil er auch zu oft alleine gelassen wurde.

Später in der Defensive solider und mit einigen vorzeigbaren Vorstößen in der Offensive.

 


 

 

  

Christian Pander

Sorgte vor allem in der ersten Hälfte für Druck über links. Zudem war er gewohnt gefährlich bei seinen Standards.

Nach der Pause hatte er einige Probleme mit dem Berliner Sofian Chahed.

 


 

 

 

 

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