Blickpunkt Luzern

Löw erhält den EM-Titelfahrplan

SID
Sonntag, 02.12.2007 | 10:50 Uhr
Fußball, Joachim Löw
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
Premier League
Live
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Live
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Live
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Luzern - Erst Bundesliga-Alltag, dann EM-Zeremonie: Vor dem Wochenendausflug zur Auslosung nach Luzern wollte der Bundestrainer Joachim Löw zunächst noch einen Zwischenstopp beim Heimspiel des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund einlegen und einige seiner EM-Kandidaten beobachten.

Dem fast eine Million Euro teuren Event am Vierwaldstättersee blickt der 47-Jährige "gespannt", aber auch mit dem Selbstvertrauen eines Titelanwärters entgegen: "Wir nehmen es eh so, wie es kommt", sagte Löw, hofft aber auf das traditionelle deutsche Losglück und eine machbare Vorrunden-Gruppe bei der Fußball-Europameisterschaft (Die Auslosung ab 12 Uhr LIVE).

188 Tage vor dem Eröffnungsspiel am 7. Juni 2008 in Basel hat im Kultur- und Kongresszentrum von Luzern die Ungewissheit für die 16 Teilnehmer-Nationen endlich ein Ende. Der Paukenschlag des Tages wäre zweifelsohne, wenn es tatsächlich zur Mega-Gruppe mit den ehemaligen Titelträgern Deutschland, Italien, Frankreich und den Niederlanden käme.

Der Kaiser wünscht sich König Otto 

Franz Beckenbauer würde ein solches Los, das die Europäische Fußball-Union (UEFA) mit ihrem heftig kritisierten Setzverfahren möglich gemacht hat, bedauern: "Alle vier Titelfavoriten gleich in einer Gruppe? Es wäre schade für das Turnier, wenn zwei Topteams sich schon nach der Vorrunde verabschieden", sagte Beckenbauer am Samstag in der "Bild"-Zeitung.

Auch die von Präsident Theo Zwanziger angeführte DFB-Delegation dürfte in diesem Extremfall, bei dem nach 2000 und 2004 ein dritter Vorrunden-K.o. hintereinander durchaus möglich wäre, wohl heftig schlucken. Ein Glückslos mit Österreich, Schweden und Polen wäre der DFB-Abordnung sicherlich deutlich lieber.

Beckenbauer wiederum würde sich als Vorrundengegner Titelverteidiger Griechenland und damit ein "interessantes Duell" zwischen Otto Rehhagel und Löw wünschen. Der Bundestrainer wird - egal, was kommt - keinen Gegner unterschätzen: "Die EM wird auf einem ganz hohen Niveau stattfinden, das ist klar", bemerkte Löw: "Die vier Halbfinalisten bei der WM 2006 waren alles Europäer, das zeigt schon, welche Klasse die EM erreichen wird."

Blick in die Kristallkugel

Nach dem 52-minütigen Show-Programm mit 190 Musikern und Sängern wissen die deutschen Nationalspieler nicht nur endlich, gegen wen sie spielen, sondern auch wann und wo. Über die Vorrunde hinaus kann Löw über Viertel- und Halbfinale den Weg zur angestrebten Finalteilnahme am 29. Juni 2008 in Wien berechnen.

Als einziger Verband neben den EM-Gastgebern Österreich (Stegersbach in Burgenland) und Schweiz (Feusisberg über dem Zürichsee) hat der DFB schon vor der Auslosung sein Quartier in Ascona im Schweizer Kanton Tessin gebucht. Von dort aus werden Michael Ballack & Co. zu den Partien in den Schweizer Spielorten Basel, Genf, Zürich und Bern (Gruppen A und C) oder den österreichischen Städten Wien, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck (Gruppen B und D) reisen.

Notstromaggregate stehen bereit 

Vor der Zeremonie in Luzern steht nur fest, dass die Gastgeber Schweiz und Österreich in den Gruppen A und B gesetzt sind und ihre drei Vorrundenspiele in Basel beziehungsweise Wien austragen. Als Köpfe der Gruppen C und D werden dann als erstes Griechenland und die Niederlande aus Topf 1 gezogen.

Nach Topf 4 (Frankreich, Polen, Türkei, Russland) kommt der deutsche Topf an die Reihe, in dem sich noch Portugal, Spanien und Rumänien befinden. Komplettiert werden die vier Gruppen mit der Ziehung aus Topf 2 mit Weltmeister Italien, Kroatien, Schweden und Tschechien.

Die Auslosung wird in 138 Länder übertragen, allein aus Europa senden 28 Fernsehstationen live. Vor dem Kongress- und Kulturzentrum in Luzern wurde am Samstag noch fleißig an einigen Fernsehstudios gezimmert, sogar Notstromaggregate stehen für alle Fälle bereit.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung