Donnerstag, 09.04.2015

Wegen Lizenzverstoß

Unterhaching verliert zwei Punkte

Drittligist SpVgg Unterhaching ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) wie erwartet wegen eines Lizenzverstoßes mit dem Abzug von zwei Punkten sanktioniert worden. Die Strafe wurde für die laufende Spielzeit ausgesprochen.

Präsident Manfred Schwabl wird das Urteil nicht anfechten
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Präsident Manfred Schwabl wird das Urteil nicht anfechten

Haching habe die Auflage erhalten, bis zum 22. Januar 2015 eine bis Saisonende festgestellte Liquiditätslücke zu schließen. Die Schließung dieser Liquiditätslücke habe nicht vollumfänglich nachgewiesen werden können, begründete der DFB seine Entscheidung.

SpVgg-Präsident Manfred Schwabl (48) äußerte Unverständnis, wird das Urteil aber dennoch nicht anfechten: "Aus meiner Sicht haben wir die Auflagen erfüllt und die notwendige Liquidität nachgewiesen", sagte der frühere Nationalspieler. Die Strafe sei "jetzt natürlich brutal hart, aber wir haben die Entscheidung so zu akzeptieren und werden dies auch tun."

Mitten im Abstiegskampf

Für den früheren Bundesligisten wird die Lage im Kampf um den Klassenverbleib immer bedrohlicher. Die SpVgg steht mit nun 29 Punkten auf dem ersten Abstiegsrang. Aus den vergangenen sechs Spielen holten sie lediglich einen Zähler. Am Sonntag tritt Haching im Kellerduell beim Tabellenvorletzten Borussia Dortmund II an.

Die schwindende Hoffnung auf den Klassenverbleib hatte zuletzt Ex-Trainer Christian Ziege zum Rücktritt bewogen. Derzeit betreut Claus Schromm die Mannschaft, nachdem der angedachte Wechsel zu Heiko Herrlich nicht möglich war. Herrlich ist derzeit noch Trainer der U17 von Bayern München.

Die SpVgg Unterhaching im Überblick


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