Vor dem Pokalkracher

Alarmstufe Rot für das Duell auf Augenhöhe

SID
Dienstag, 25.10.2011 | 17:24 Uhr
Das Derby zwischen Eintracht Frankfurt und Kaiserslautern wurde vom DFB zum Risikospiel erklärt
© Getty
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
Rom -
Bologne
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Club Brugge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna

Das Duell zwischen dem Zweitligisten Eintracht Frankfurt und dem Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern ist ein Hochsicherheitsspiel und birgt aus mehreren Gründen Brisanz. Beide Trainer sprechen von einem Spiel auf Augenhöhe und wollen von einem Klassenunterschied nichts wissen.

Alarmstufe Rot bei den Fans und mächtig Muffensausen bei den Roten Teufeln: Trainer Marco Kurz vom 1. FC Kaiserslautern will vor dem als Risikospiel eingestuften Pokalduell beim Zweitligisten Eintracht Frankfurt am Mittwoch nichts von einem Klassenunterschied wissen.

"Das ist ein Duell auf Augenhöhe. Wir treten gegen eine Mannschaft auf Bundesliga-Niveau an. Dass wir auswärts ranmüssen, macht die Sache nicht unbedingt leichter", sagte der 42-jährige Kurz und prophezeite einen heißen Tanz: "Es wird sicher hitzig."

Der Respekt vor dem Tabellenzweiten der 2. Liga ist bei den zuletzt formverbesserten Pfälzern (2 Siege in Serie) enorm. Und die vor Selbstvertrauen strotzende Eintracht, die in dieser Saison noch unbesiegt ist und den treffsichersten Angriff des Unterhauses hat (31 Tore), weiß um ihre derzeitige Außenwirkung.

Veh: "Duell auf Augenhöhe"

Kein Wunder also, dass auch Frankfurts Coach Armin Veh sein Team "auf Augenhöhe" mit Kaiserslautern sieht. "Wir könnten sicher in der Bundesliga bestehen. Die Tagesform wird entscheiden", äußerte Veh, für den der Aufstieg aber oberste Priorität hat. Weil das so ist, wird Torjäger Theofanis Gekas nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel am Mittwoch vor erwarteten 48.000 Zuschauern wohl noch geschont.

Für den griechischen Nationalspieler soll ausgerechnet der frühere FCK-Profi Erwin Hoffer seinen Ex-Verein aus dem Pokal-Wettbewerb schießen. Der Österreicher, der vor der Saison aus der Pfalz an den Main gewechselt war, stellte erst am vergangenen Wochenende seine Torgefährlichkeit unter Beweis.

Mit zwei Treffern und einer überragenden Leistung war "Jimmy" Hoffer maßgeblich am 3:0-Sieg der Hessen gegen den MSV Duisburg beteiligt. "Jetzt will ich nachlegen", betonte der 24-Jährige und gab zu: "Natürlich ist es ein ganz besonderes Spiel für mich."

Angst vor Ausschreitungen

Das Südwestderby ist aber nicht nur für Hoffer eine außergewöhnliche Partie. Auch die Sicherheitskräfte sind alarmiert und rüsten sich seit Wochen für das vom DFB zum Risikospiel erklärten Pokalduell. Die Fanlager der beiden Klubs sind sich spinnefeind. "Wir wissen um die Brisanz und werden uns nicht überraschen lassen. Es gibt eine intensive Absprache zwischen uns und der Bundespolizei", sagte Alexander Kießling, der Leiter der Pressestelle des Polizeipräsidiums Frankfurt, am Dienstag.

Auch Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen nahm die eigenen Fans ins Gebet. "Ich kann nur an alle appellieren, sich sofort zu distanzieren, wenn man Gewaltbereitschaft spürt", sagte Bruchhagen und mahnte die Anhänger zu Besonnenheit.

Im Oktober 2010 vor der Bundesligapartie der beiden Traditionsvereine auf dem Betzenberg hatte ein hässlicher Gewaltaufruf der Frankfurter Ultra-Szene für große Besorgnis gesorgt. Unter der brachialen Überschrift "Pfalzüberfall 2010 - Schlachtfest in Kaiserslautern" hatten die Chaoten Gewalttaten angekündigt. Zum Glück war es dann aber relativ ruhig geblieben.

Frankfurt ohne Kapitän Schwegler

Beim letztjährigen Pokal-Viertelfinalisten Kaiserslautern, gegen den Frankfurt das Pokalfinale von 1981 gewann (3:1), drängen die Abwehrspieler Rodnei nach abgelaufener Rotsperre und Leon Jessen nach überstandener Schambeinverletzung wieder ins Team.

Allerdings konnte die Defensive um das neu formierte Innenverteidigerduo Martin Amedick und Mathias Abel vergangenen Spieltag beim Sieg gegen den SC Freiburg (1:0) überzeugen.

Der Eintracht fehlt ausgerechnet im Prestigeduell gegen die Roten Teufel Kapitän Pirmin Schwegler. Der Schweizer muss eine Rotsperre aus dem verlorenen Pokalspiel gegen Alemannia Aachen vom Dezember 2010 absitzen. Matthias Lehmann soll Leistungsträger Schwegler als Tempomacher im defensiven Mittelfeld ersetzen.

Die 2. Runde des DFB-Pokals im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung