EM-Halbfinale: U17 scheitert knapp an Spanien

Wück zufrieden mit EM seiner U17

SID
Mittwoch, 17.05.2017 | 15:08 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Deutschlands U17 scheiterte im EM-Halbfinale denkbar knapp an Spanien. Dennoch bleiben von den zwei Wochen aus Kroatien vor allem positive Eindrücke haften.

DFB-Trainer Christian Wück konnte die Frustration nach der Pleite in der deutschen "Spezialdisziplin" nicht verbergen. "Die Enttäuschung ist sehr groß, wenn man ein Spiel im Elfmeterschießen verliert", sagte der Coach der deutschen U17-Nationalmannschaft nach der 2:4-Niederlage gegen Rekordsieger Spanien im Halbfinale bei der Europameisterschaft; nach regulärer Spielzeit hatte es torlos gestanden.

Doch im Gegensatz zu seinen Spielern konnte Wück schon auf die positiven Errungenschaften des zweiwöchigen Turniers in Kroatien blicken. "Im Moment sind wir niedergeschlagen, aber wir nehmen mit, dass wir definitiv ein gutes Turnier gespielt haben. Mit der erfolgreichen WM-Qualifikation haben wir eines unserer obersten Ziele erreicht", sagte der 43-Jährige weiter.

Denn bereits dank des knappen Viertelfinalsieges gegen die Niederlande (2:1) hatte sich die Auswahl des DFB für die WM im Oktober in Indien qualifiziert. Dort bieten sich der Auswahl weitere Gelegenheiten, um sich auf hohem Niveau zu entwickeln. Und mehr noch: Die Vorrunde hatte Deutschland makellos mit neun Punkten und 15:1 Toren beendet. Mehr Treffer gelangen seit 1982 keinem Team in einer U17-Vorrunde, der deutsche 2000er Jahrgang unterstrich seine Offensivkraft eindrucksvoll.

Ein Garant dafür war Jann-Fiete Arp. Der Stürmer vom Hamburger SV war der zweitbeste Torjäger der EM-Endrunde, bei den Kantersiegen gegen Bosnien und Herzegowina (5:0) sowie Irland (7:0) in der Gruppenphase schnürte er jeweils Dreierpacks, im Viertelfinale erzielte der 17-Jährige eine Minute vor Schluss den Siegtreffer. Gegen Spanien kam Arp allerdings nicht so zur Geltung wie erhofft. Nur einen Pfostenschuss von Dennis Jastrzembski (Hertha BSC/50.) bereitete er vor.

Wück hatte im Vorfeld darauf spekuliert, dass sich seinem Team in der Neuauflage des Vorjahres-Halbfinals (1:2) gegen die ebenfalls angriffslustigen Spanier Räume in der Offensive bieten würden. Doch das Gegenteil war der Fall: Spanien, das einen Tag mehr Zeit zur Regeneration hatte, war dominant, spielte teils schnell und direkt in die Spitze. Der DFB-Defensive fehlte zudem Innenverteidiger Jan Boller (Bayer Leverkusen) wegen einer Gelbsperre.

Spanier abgezockter

Eine Viertelstunde vor Ende entschärfte Torhüter Luca Plogmann (Werder Bremen) eine Großchance des spanischen Kapitäns Abel Ruiz mit einer tollen Parade. Zudem hatte Deutschland Glück bei einem verschossenen Elfmeter, den Ruiz (65.) an die Latte setzte.

Im Elfmeterschießen, das erstmals bei einer männlichen U17 im neuen Modus "ABBA" ausgetragen wurde, waren die Spanier abgezockter. Bei Deutschland scheiterten Erik Majetschak und Lars Lukas Mai vom Punkt und taten es nicht ihren weiblichen Kolleginnen gleich. Die U17-Juniorinnen hatten am Sonntag in Tschechien im neuen Elfmetermodus den EM-Titel gewonnen - ebenfalls gegen Spanien.

Bei den Junioren bietet sich dem dominierenden Team in der Altersklasse im Finale am Freitag (20.00 Uhr/Eurosport 1) gegen England die Möglichkeit auf seinen neunten U17-EM-Titel. Deutschland hingegen muss weiter auf seinen vierten Triumph nach 1984, 1992 und 2009 warten. Dennoch: Die Verantwortlichen beim DFB haben die Gewissheit: Der 2000er Jahrgang kann ein richtig guter werden.

Alle DFB-News im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung