Joachim Löw erwartet Sieg und kann mit Sepp Herberger gleichziehen

Löw: Müssen "auch Teil zwei gewinnen"

SID
Montag, 10.10.2016 | 19:48 Uhr
Joachim Löw kann mit einem weiteren Sieg mit Sepp Herberger gleichziehen
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Den Sieg gegen Tschechien veredeln, einen weiteren Verfolger abschütteln, und sich auch nicht von den Erinnerungen an die Spielabsage vor einem Jahr ablenken lassen: Die deutsche Nationalmannschaft will ihren Weg zur WM 2018 in Russland gegen Nordirland am Dienstag (20.45 Uhr im Liveticker) in Hannover unbeirrt fortsetzen.

"Teil eins ist jetzt vorbei, aber ich bin erst dann zufrieden, wenn wir auch Teil zwei gewonnen haben", sagte Bundestrainer Joachim Löw und nahm seine Spieler noch einmal in die Pflicht: "Ich habe gesagt, dass wir sechs Punkte holen wollen. Wir wollen diese Qualifikation mit voller Konzentration vom ersten bis zum letzten Spiel durchziehen. Das ist die Vorgabe an die Mannschaft."

Und diese hat ihren Chef verstanden. "Wir wollen nachlegen und im November schon zwölf Punkte haben. Dann hätten wir eine sehr komfortable Situation in der Tabelle", sagte Weltmeister Mats Hummels. Der Innenverteidiger weiß allerdings, dass die Partie gegen die kampf- und defensivstarken Nordiren kein Selbstläufer wird. "Es kann ein Geduldsspiel werden. Es ist unsere Aufgabe, es nicht dazu kommen zu lassen. Wir werden wieder viel in offensive Laufwege investieren müssen."

Löw, der im Erfolgsfall mit Rekordhalter Sepp Herberger nach Siegen (94) als Bundestrainer gleichziehen würde, plant im Gegensatz zum glanzvollen 3:0 in Hamburg gegen Tschechien keine großen Veränderungen.

Gündogan rückt in die Startelf

Anders als beim Fußball-Fest im Volkspark dürfte aber Rückkehrer Ilkay Gündogan in die Startelf rücken. "Ich bin sehr froh, wieder zurück zu sein. Ich hoffe auf weitere Einsätze", sagte Gündogan. Der Mittelfeldspieler von Manchester City war nach fast einem Jahr Verletzungspause in der Auswahl des DFB gegen die Tschechen eingewechselt worden.

Verletzungsbedingte Wechsel muss Löw voraussichtlich nicht vornehmen, auch wenn Jerome Boateng nicht am Abschlusstraining teilnehmen konnte. Es sei "eine reine Vorsichtsmaßnahme", teilte der DFB mit. Boateng habe im Hotel individuell trainiert. Der Münchner hatte gegen die Tschechen einen Schlag abbekommen. Der ebenfalls angeschlagene Jonas Hector absolvierte am Montagabend nur eine Laufeinheit.

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Julian Draxler, der gegen die Tschechen ebenfalls einen Schlag abbekommen hatte, trainierte mit der Mannschaft. Auf die große Rotation wird Löw daher verzichten. Es könne aber durchaus sein, dass es die "ein oder andere Veränderung" geben werde, sagte Löw, der mit seiner Mannschaft am Montag die 160 km von Hamburg nach Hannover mit dem Bus zurücklegte.

Auf die tschechische Spielweise hatte die DFB-Auswahl, die die Gruppe C vor Aserbaidschan (beide sechs Punkte) und Nordirland (vier) anführt, die richtige Antwort. Hummels und Boateng überspielten die Gegner mit langen Diagonalbällen reihenweise. "Die werden sicher nicht vorne draufgehen, da müssen wir wieder schnell über die Außen spielen und unser Kombinationsspiel aufziehen", sagte Boateng. Der nordirische Coach Michael O'Neill bestätigte diese Einschätzung: "Wir werden nicht mit offenem Visier spielen, wie die Tschechen es gemacht haben. Dann kassieren wir ein frühes Tor und das Spiel ist nach 25 Minuten vorbei."

Polizeipräsenz ausblenden

Bei der EM in Paris war die Partie trotz deutlicher Überlegenheit der DFB-Elf bis zum Schluss offen, am Ende stand ein 1:0-Sieg. Der damalige Torschütze Mario Gomez fehlt am Dienstag allerdings verletzt. Gut, dass Thomas Müller wieder in Torlaune ist. In zwei WM-Qualifikationsspielen hat der Münchner bereits vier Treffer erzielt. "Du musst dir was vornehmen, hart arbeiten und es immer wieder versuchen", sagte Müller - auch gegen Nordirland.

Die Ereignisse vor knapp einem Jahr sollen keine Rolle spielen. Aufgrund einer konkreten Terrorwarnung war das Länderspiel in der HDI-Arena gegen die Niederlande abgesagt worden. Löw glaubt, dass sein Team die Ereignisse von damals "gut verarbeitet" hat, "das hat im Vorfeld keine Rolle gespielt, ist nicht thematisiert worden."

Die Polizei Hannover kündigte erhöhte Präsenz in der niedersächsischen Landeshauptstadt an. Die Partie gilt zwar nicht als Risikospiel, doch sei man "intensiv vorbereitet, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten", sagte Polizeisprecherin Martina Stern. - Die voraussichtliche deutsche Aufstellung:

Neuer - Kimmich, Boateng, Hummels, Hector - Gündogan, Kroos - Müller, Özil, Draxler - Götze. - Trainer: Löw

Joachim Löw im Steckbrief

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