DFB-Team: Zu viele Nachlässigkeiten

Mehr als der übliche Ballast

Von Jochen Tittmar und Stefan Rommel
Montag, 13.10.2014 | 12:45 Uhr
Manuel Neuer ärgert sich nach dem ersten Gegentor gegen Polen
© getty
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Keine starken Außenverteidiger? Der fehlende Stoßstürmer? Mag sein. Bei der Niederlage gegen Polen wurden bei der deutschen Nationalmannschaft aber auch andere Probleme offenkundig. Die hatten kaum etwas mit der Qualität des Personals zu tun.

Das lahme Flügelspiel:

Der Respekt vor Robert Lewandowski und den Kontern der Polen führte zu überproportional vielen Versuchen der deutschen Mannschaft über die Flügel. Die nicht optimale personelle Besetzung entscheidender Positionen - mit dem Innenverteidiger Antonio Rüdiger auf der rechten Seite und den nicht eben kopfballstarken Thomas Müller und Mario Götze als Abnehmer im Zentrum - gepaart mit einigen anderen Dingen ließen fast alle deutschen Angriffe über die Seiten verpuffen.

Die Polen zogen ihre äußeren Mittelfeldspieler weit zurück, sodass es für Rüdiger und auf der anderen Seite Erik Durm schwer war, dynamisch anzulaufen und die entsprechenden Zuspiele mit Zug mitzunehmen oder sofort aus dem Lauf flanken zu können. Stattdessen kamen beide aus dem Stand und flankten entsprechend ungenau.

Erst gegen Ende der Partie, als die müder werdenden Polen sich immer noch mehr auf die Verteidigung des Zentrums konzentrierten, kamen Rüdiger und Durm auch mal bis zur Grundlinie durch.

Löw vertraute auf der linken Seite dem auf dem Papier etwas besser eingespielten Pärchen Durm und Schürrle. Beides Rechtsfüßer, die von der linken Seite kommend gefährlich zur Mitte ziehen oder die Flanke zum Tor hin schlagen sollten. Wobei auch da der entsprechende Spielertyp in der Mitte fehlte, der mit Wucht in so einen Ball hätte laufen können.

Seite 1: Das lahme Flügelspiel

Seite 2: Das schwache Gegenpressing

Seite 3: Die fehlenden Verlagerungen

Seite 4: Die Sache der Ordnung

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