Beckenbauer: Zwist Ballack-Bierhoff beilegen

SID
Dienstag, 09.09.2008 | 13:20 Uhr
Ballack, Bierhoff, WM 2010, DFB, Nationalmannschaft
© DPA
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Franz Beckenbauer hat zur Beilegung des Konflikts zwischen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack und DFB-Teammanager Oliver Bierhoff einen "Friedensgipfel" unter der Leitung von Verbandschef Theo Zwanziger gefordert.

"Es ist geradezu 'tödlich', wenn die Sache immer weiter schwelt", schrieb Beckenbauer in seiner Kolumne für die "Bild"-Zeitung. Solche Unstimmigkeiten könne sich die Fußball-Nationalmannschaft auf Dauer nicht leisten, betonte der "Kaiser".

Es bestünde der Eindruck, dass Bierhoff und Ballack ihren Disput nicht untereinander klären könnten. An dem Versöhnungsgespräch unter dem Vorsitz von DFB-Chef Zwanziger müssten Generalsekretär Wolfgang Niersbach, Bundestrainer Joachim Löw und die "beiden 'Streithanseln'" teilnehmen, forderte Beckenbauer.

Medien heizten Debatte wieder an

Zwanziger hatte sich bereits in die seit der EM im Juni laufende Auseinandersetzung eingeschaltet. Der Jurist hatte unmissverständlich ein sofortiges Ende der gegenseitigen Anschuldigungen gefordert.

Nach Verbandsangaben war der Streit bei einem Vier-Augen-Gespräch schon beigelegt worden. Durch Medien verbreitete Aussagen von Bierhoff und Ballack hatten die Debatte jedoch immer wieder angeheizt.

Zwanziger forderte ebenso ein weiteres Gespräch zwischen Bierhoff, Ballack und Löw, erachtet seine Teilnahme daran aber im Gegensatz zu Beckenbauer nicht für notwendig.

Vertrauen in die Führungskräfte

"Das sind drei ausgezeichnete Persönlichkeiten, die sich in der aktuellen Situation selbst zusammenfinden müssen. Das erwarte ich von ihnen als den sportlichen Führungskräften und dabei haben sie mein volles Vertrauen. Da muss ich nicht dabeisitzen", sagte Zwanziger schon vor Erscheinen der Beckenbauer-Kolumne.

Laut Beckenbauer ist eine Aussprache notwendig, um einen Erfolg bei der WM 2010 nicht zu gefährden. Dabei betonte er auch die sportliche Bedeutung des derzeit erneut verletzten Michael Ballack. "Eines steht für mich fest: Auf den Kapitän kann Jogi Löw am wenigsten verzichten", schrieb er.

Publik geworden war der Konflikt zwischen Bierhoff und Ballack nach dem verlorenen EM-Endspiel gegen Spanien. Auf dem Rasen des Ernst-Happel-Stadions lieferten sich beide ein Rededuell, bei dem mehrere beleidigende Schimpfwörter gefallen sein sollen. Bierhoff hatte Ballack zuvor aufgefordert, mit einem "Danke"-Transparent in die Fankurve zu gehen.

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