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Fussball

Gala! Gunners marschieren zum Gruppensieg

Von SPOX
Die Gunners ließen beim Gastspiel in Basel keine Fragen aufkommen

Am 6. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase hat der FC Arsenal in Basel keine Zweifel aufkommen lassen, Paris Saint-Germain schaffte nur ein Remis gegen Ludogorez Rasgard. Beskitas erlebte einen katastrophalen Abend beim Gastspiel bei Dynamo Kiew und Manchester City ließ mit der B-Elf gegen Celtic Glasgow Federn.

Paris Saint-Germain - Ludogorets Razgrad 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 Misidjan (15.), 1:1 Cavani (61.), 1:2 Wanderson (69.), 2:2 Di Maria (90.+2)

  • Ein Sieg hätte PSG gereicht, um sich den ersten Platz vor Arsenal zu sichern, da die Franzosen im Direktvergleich bei den beiden Unentschieden mehr Auswärtstore als die Gunners erzielt hatten.
  • 15:4 Torschüsse zugunsten der Gastgeber gab es in der ersten Halbzeit zu sehen. Den einzigen Treffer vor dem Seitenwechsel markierte allerdings Virgil Misidjan, der nach einer Flanke von links per Kopfball-Aufsetzer traf.
  • Edinson Cavani sorgte mit einem Fallrückzieher für den sehenswerten Ausgleich, aber ein PSG-Einwurf leitete den erneuten Rückstand ein. Marquinhos leistete sich einen schlimmen Ballverlust und Wanderson profitierte am Ende und traf zum 2:1.
  • Ludogorets ist das neue Mitglied in einem elitären Zirkel: Die Bulgaren sind erst das zweite Team, das es in den vergangenen zehn Jahren schafft, in einem CL-Gruppenspiel in Paris mehr als ein Tor zu erzielen. Das andere Team: der FC Barcelona.
  • 24 Torschüsse, 19 Ecken, 28 Flanken: All das half den Parisern nicht, denn sie konnten ihre spielerische und statistische Überlegenheit nicht in einen Sieg umwandeln.

FC Basel - FC Arsenal 1:4 (0:2)

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Perez (8., 16., 47.) 0:4 Iwobi (53.) 1:4 Doumbia (78.)

  • Bei Basel gab es zum letzten Pflichtspiel (1:3 in der Liga gegen Young Boys Bern) vier Änderungen. Adama Traore, Geoffroy Serey Die, Marc Janko und Mohamed Elyounoussi begannen. Bei den Gunners gab es sechs Änderungen in der Startelf zum 5:1-Sieg gegen West Ham im letzten Premier-League-Spiel. In der Startelf standen heute David Ospina, Kieran Gibbs, Aaron Ramsey, Lucas Perez, Rob Holding und Alex Iwobi.
  • Weltmeister Shkodran Mustafi stand seit seinem Wechsel im Sommer erstmalig nicht in der Startaufstellung. Zuvor absolvierte er jedes Pflichtspiel von Anfang an und über die gesamte Distanz.
  • Von Beginn an dominierten die Gäste aus England die Partie und ließen Basel nicht ins Spiel kommen. Bereits in der 8. Minute brachte der Neuzugang Lucas Perez das Team von Trainer Arsene Wenger in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte er auf 2:0 und bewies nach seinem Doppelpack im League Cup, dass er vollständig im Team angekommen ist.
  • Kurz nach der Halbzeit erhöhte der Doppel-Torschütze aus der ersten Halbzeit auf 3:0 und in der 53. Minute war es Youngster Alex Iwobi, der mit seinem Treffer zum 4:0 endgültig alles klar machte. Zwar zeigten die Schweizer in der zweiten Hälfte der Partie eine deutlich offensivere Spielanlage, konnnten durch den Treffer von Seydou Doumbia in der 78. Minute aber keine spektakuläre Aufholjagd starten.
  • Durch den Kantersieg in Basel sichert sich Arsenal den Gruppensieg und profitiert von dem 2:2-Unentschieden Paris Saint-Germains in Ludogorets. Der FC Basel scheidet mit nur zwei Unentschieden aus sechs Spielen aus der Champions League aus und kann sich nicht für die Europa League qualifizieren.

Benfica - SSC Neapel 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Callejon (60.), 0:2 Mertens (79.), 1:2 Jimenez (87.)

  • In der Gruppe B war es vor dem abschließenden Spieltag noch enorm spannend: Drei Teams hatten noch die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. Durch den überraschend klaren Sieg von Dynamo Kiew im Parallelspiel gegen Besiktas (6:0) stand aber schnell fest, dass Benfica und Neapel beide den Sprung in die nächste Runde schaffen würden.
  • Trotz allem entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel. Beide Mannschaften zeigten ihre Qualitäten - es ging hin und her. Das Tempo war hoch, es gab Torchancen, nur ein Treffer wollte in der ersten Halbzeit keiner Mannschaft gelingen. Bei Benfica haperte es zudem an der Schussgenauigkeit: Von acht Torschüssen in Halbzeit eins ging nur einer auf das Tor von Neapel. Außerdem kurios: Benfica-Verteidiger Victor Lindelöf führte bis zur 69. Minute keinen einzigen Zweikampf.
  • Matchwinner auf Seiten von Neapel war ganz klar Dries Mertens. Der Belgier erzielte seinen vierten CL-Treffer in dieser Saison und war nun an fünf der letzten acht Treffern beteiligt (4 Tore, 1 Assist). Die Portugiesen kassierten dagegen acht ihrer zehn Gegentore nach Wiederanpfiff.
  • Der Sieg für die Gäste war aufgrund der zweiten Halbzeit definitiv verdient. Von Lissabon war nur noch wenig zu sehen. Der Anschlusstreffer von Raul Jimenez (87.) kam zu spät. Neapel dominierte die Partie und hätte sogar noch höher gewinnen können. Bei ihrer dritten CL-Teilnahme konnten die Italiener zudem ihren ersten Gruppensieg feiern.

Dynamo Kiew - Besiktas 6:0 (4:0)

Tore: 1:0 Besedin (9.), 2:0 Yarmolenko (30./FE), 3:0 Buyalsky (32.), 4:0 Gonzalez (45.), 5:0 Sydorchuk (60.), 6:0 Moraes (77.)

Rote Karte: Andreas Beck (29./Notbremse), Vincent Aboubakar (56./Gelb-Rot)

  • Die frühe Führung für die Gastgeber: Yarmolenko setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte den Ball zu Artem Besedin, der mühelos einschieben konnte. Nach einer halben Stunde musste Andreas Beck nach einem fragwürdigen Platzverweis das Feld vorzeitig verlassen - eine umstrittene Entscheidung. Yarmolenko verwandelte daraufhin den Strafstoß zum 2:0 für Kiew.
  • Vitali Buyalsky erhöhte nur zwei Minuten später auf 3:0 für die Ukrainer. Kiew nutzte den unberechtigten Platzverweis eiskalt aus und traf kurz vor der Pause zum 4:0: Der Schuss von Derlis Gonzalez wurde unhaltbar abgefälscht.
  • In der zweiten Hälfte drängten die Hausherren weiter nach vorne und dominierten gegen hilflose Gäste. Serhiy Sydorchuk traf in der 60. Minute zum 5:0. Den Schlusspunkt setzte Moraes in der 77. Minute. Der Brasilianer traf nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung.

Seite 1: Gruppe A mit Arsenal und Paris, Gruppe B mit Neapel und Benfica

Seite 2: Gruppe C mit Barcelona und Gruppe D mit Bayern und Atletico

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