Champions League: Gruppenphase, 1. Spieltag

Perisic rettet Dortmund einen späten Punkt

Von Jochen Tittmar / Markus Matjeschk
Dienstag, 13.09.2011 | 22:39 Uhr
BVB-Keeper Roman Weidenfeller faustet einen Eckball des FC Arsenal aus der Gefahrenzone
© Getty
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Borussia Dortmunds Comeback in der Königsklasse ist geglückt. Am 1. Spieltag der Champions-League-Gruppe F holte der BVB ein 1:1 (0:1) gegen den FC Arsenal.

Vor 65.590 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park erzielte Robin van Persie nach einem unnötigen Fehlpass von Dortmunds Sebastian Kehl die Führung für die Gäste (42.).

Der eingewechselte Ivan Perisic traf kurz vor Schluss mit einem Traumtor zum verdienten Ausgleich (88.).

Reaktionen:

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): "Es war super gerecht heute. Das ist im Fußball leider nicht immer so. Wir haben über 90 Minuten ein richtig klasse Spiel geamcht. Wir waren frech, wir waren mutig und sind am Ende dafür belohnt worden."

... über das Tor von Perisic: "Mein Co-Trainer Zeljko Buvac feiert heute 50. Geburtstag und wir wollten was fürs Album. Das musste was Besonderes sein. Ich habe gesagt: Zum 50. kriegt er Arsenal, zum 60. Barca. Ich glaube, das Tor schafft es in jeden Champions-League-Trailer."

... über den Fehler von Kehl: "Dass Kehli sich nicht besonders gut fühlt, war ja klar. Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir dafür sorgen können, dass nach dem Spiel nicht nur darüber gesprochen wird. Und die Mannschaft hat das toll umgesetzt."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Klopp baut auf Erfahrung und bringt Kapitän Kehl für Gündogan in der Anfangsformation. Auch der in der Bundesliga gesperrte Götze ist mit dabei.

Arsenal mit der zu erwartenden Formation, einzig Arschawin und Frimpong sitzen auf der Bank. Benayoun gibt sein Startelfdebüt für die Gunners.

5.: Unachtsamkeit von Hummels im Strafraum. Gervinho schnappt ihm die Kugel weg und steht blank vor Weidenfeller. Doch Hummels bügelt seinen Patzer wieder aus.

6.: Konter des BVB über Lewandowski. Der will Kagawa bedienen, doch der Ball wird links raus direkt zu Großkreutz geklärt. Der schießt freistehend mit links über das Tor.

9.: Langer Ball von Hummels auf Kagawa, der freie Bahn hat. Doch der Japaner drischt die Kugel überhastet mit links über den Kasten.

12.: Götze dribbelt sich durchs Mittelfeld und schickt dann Lewandowski. Der umkurvt Szczesny, schießt aber Sagna auf der Linie an. Riesenchance!

33.: Nach BVB-Ballverlust schaltet Benayoun schnell und schickt van Persie links in den Sechzehner. Der Holländer schließt sofort mit links ab - Weidenfeller klärt am kurzen Pfosten.

42., 0:1, van Persie: Haarsträubender Fehlpass von Kehl im Aufbauspiel. Van Persie grätscht dazwischen, Walcott schickt ihn sofort wieder steil. Frei vor Weidenfeller schießt er aus halbrechter Position ein.

60.: Gervinho behauptet die Kugel gegen Subotic und lässt Piszczek ins Leere laufen. Weidenfeller macht sich im Eins-gegen-Eins ganz breit und klärt die Situation.

81.: Götze-Eckball von links an den Fünfer. Der Ball rutscht durch, doch Subotic scheitert aus fünf Metern mit einem Linksschuss an Szczesny.

88., 1:1, Perisic: Freistoß Schmelzer von rechts. Arsenals Kopfballabwehr landet bei Persic, der aus 20 Metern volley mit links abzieht. Die Kugel segelt unhaltbar in den rechten Knick.

Fazit: Das Remis geht in Ordnung. Dortmund investierte gegen erstaunlich defensive Gunners eine Menge und hätte bei konsequenter Chancenverwertung gewinnen können.

Der Star des Spiels: Mats Hummels. Unheimlich präsent und aufmerksam in der Defensive, technisch stark am Ball und häufig auf dem Weg in die gegnerische Hälfte. Ihm merkte man auch den unbedingten Willen an. Mit den zweitmeisten Ballkontakten beim BVB und einer starken Quote im Zweikampf (71 Prozent).

Der Flop des Spiels: Sebastian Kehl. Der Kapitän rechtfertigte seinen etwas überraschenden Einsatz nicht.

Spielte den Ball viel zu oft quer und verschleppte damit das Tempo. Ihm fehlte bisweilen auch die Handlungsschnelligkeit. Sein wilder Fehlpass vor dem 0:1 kündigte sich kurz zuvor an, als er vollkommen unbedrängt einen Arsenal-Akteur anspielte. Ein Lichtblick war seine gute Zweikampfquote von knapp 70 Prozent.

Der Schiedsrichter: Gianluca Rocchi (Italien). Fehlerfreie Leistung in seinem vierten Champions-League-Spiel. Sah große und kleine Kleinigkeiten, zudem mit angenehmer Körpersprache - so wird's gemacht.

Analyse: Selbstbewusster Beginn des BVB, der keinen Respekt zeigte, aggressiv attackierte und gleich zu Beginn immer wieder - meist über die rechte Seite - in den Rücken der Arsenal-Defensive gelangte.

BLOGMeinung zum Spiel: Der BVB ist wettbewerbsfähig!

Die im Spielaufbau lethargischen Gunners verzettelten sich meist in Einzelaktionen, die zu unnötigen Ballverlusten führten. Das eröffnete der Borussia Räume für glänzende Kontergelegenheiten, die jedoch allesamt zu überhastet abgeschlossen wurden.

Doch mit der Zeit schlichen sich auch auf Seiten des BVB immer wieder haarsträubende Fehler in der Vorwärtsbewegung ein - Kehls Bock führte zur schmeichelhaften Arsenal-Führung.

Im zweiten Durchgang besann sich Arsenal fast ausschließlich auf die Defensive. Oft war es Innenverteidiger Hummels, der tief in der gegnerischen Hälfte - allerdings meist glücklos - das Spiel eröffnen konnte. Dortmund agierte dabei jedoch zu statisch, teilweise fehlten im Offensivspiel erneut Timing und schlichtweg die Ideen.

Mit zunehmender Spieldauer hing die Partie immer mehr durch, die Angriffe des stets bemühten BVB wirkten bisweilen kopflos. Arsenals Bollwerk hielt - bis der eingewechselte Perisic mit einem Traumtor den verdienten Punkt rettete.

Borussia Dortmund - FC Arsenal: Daten zum Spiel

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