Mit Petrodollars an die Spitze

City und PSG wollen auf Europas Thron

SID
Dienstag, 05.04.2016 | 15:19 Uhr
Scheich Mansour (M.) sah vor sieben Jahren noch ein müdes 0:0 zwischen ManCity und PSG
© getty
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Im Viertelfinale der Champions League kommt es zwischen Paris St. Germain und Manchester City zum Duell zweier europäischer Top-Adressen. Seit dem bislang einzigen Duell vor sieben Jahren hat sich viel verändert.

Zlatan Ibrahimovic gegen Sergio Agüero, der französische Serienmeister gegen den künftigen Klub von Bayern-Trainer Pep Guardiola: Im Viertelfinale der Champions League treffen in Paris St. Germain und Manchester City am Mittwoch (20.45 Uhr im LIVETICKER) zwei Schwergewichte des europäischen Fußballs aufeinander.

Beide Klubs eint der Traum von Europas Fußball-Krone - und das umstrittene Hilfsmittel beim Aufstieg aus dem grauen Mittelmaß: arabische Petrodollars.

Investoren aus Abu Dhabi (Manchester) beziehungsweise Katar (Paris) haben beide Vereine zu Finanz-Monstern hochgezüchtet, gegen die sich das Financial Fair Play der UEFA als stumpfes Schwert erweist. Seit Jahren locken City und Paris Top-Stars mit Megagehältern- und Ablösen.

Erst im Sommer zog es den belgischen Nationalspieler Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg für die Bundesliga-Rekordablöse in Höhe von 75 Millionen Euro auf die Insel. Dass kürzlich der Berater von Barcelonas Superstar Neymar die irrwitzige Ausstiegsklausel in Höhe von 193 Millionen Euro zur für PSG "nicht unüberwindbaren Hürde" erklärte - bezeichnend.

Bisher erst ein Aufeinandertreffen

Nichts erinnert an die Situation vor etwas mehr als sieben Jahren, als beide Vereine zum bislang einzigen Mal in einem Pflichtspiel aufeinandertrafen. 25.626 Zuschauer sahen an einem kalten Dezemberabend in Manchester kurz nach der Übernahme der Citizens durch Scheich Mansour ein müdes 0:0 in der Gruppenphase des UEFA-Pokals.

Für Paris stürmte Peguy Luyindula, ein Engagement von Zlatan Ibrahimovic war noch undenkbar. Und Manchester City? Fristete in der Saison 2008/09 bei der 18. Meisterschaft des großen Stadtrivalen United ein trostloses Dasein im Mittelfeld der Premier League - und schied im UEFA-Pokal-Viertelfinale gegen den Hamburger SV aus.

Die düstere Vergangenheit liegt hinter beiden Klubs. Paris ist inzwischen in der Ligue 1 unantastbar, die vierte Meisterschaft in Folge steht bereits seit Mitte März fest. Manchester leistete sich in der laufenden Spielzeit zwar Schwächephasen und wird den Titel wohl dem Überraschungsteam Leicester City überlassen müssen, 2012 und 2014 feierte der Klub jedoch die Meisterschaften drei und vier.

Thiago Silva: "Trapp hat mich oft gerettet"

Was fehlt ist die Krönung in der Königsklasse, der Gewinn der Champions League. Erst dann können sich PSG und City auf einer Ebene mit Größen wie dem FC Barcelona, Real Madrid oder Bayern München sehen.

Einen Beitrag zur Pariser Erfolgsgeschichte will der deutsche Nationaltorhüter Kevin Trapp leisten, der sich seit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt im vergangenen Sommer an der Seine einen Stammplatz erkämpft hat. Mitspieler wie der brasilianische Abwehrchef Thiago Silva haben eine hohe Meinung vom 25-Jährigen.

"Natürlich hatte er Patzer drin, aber gleichzeitig hat Kevin uns auch den einen oder anderen Sieg gerettet. Ich habe viel Respekt vor ihm. Ohne ihn lange zu kennen, fühle ich mich mit ihm verbunden. Ich habe in dieser Saison auch schon Stellungsfehler gehabt, da hat er mich oft gerettet", sagte Silva Sky Sport News HD.

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