Rudi Völler: "Bei aller Träumerei bin ich Realist"

SID
Dienstag, 06.03.2012 | 12:06 Uhr
In Leverkusen gibt man sich realistisch. An ein Wunder im Rückspiel gegen Barcelona glauben wenige
© Getty
Advertisement
League Cup
Di23.01.
Die Entscheidung: Bristol-ManCity & Chelsea-Arsenal
Copa del Rey
Do25.01.
Derby mit Druck: Dreht Barca den Rückstand?
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Serie A
SPAL -
Inter Mailand
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Benevento
Serie A
Neapel -
Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand -
Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Primera División
Real Sociedad -
La Coruna
Primera División
Eibar -
FC Sevilla
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Primera División
Real Betis -
Villarreal
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Primera División
Alaves -
Celta Vigo
Premier League
Man United – Huddersfield (Delayed)
Primera División
Levante -
Real Madrid
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Bromwich -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Hellas Verona -
AS Rom
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Udinese -
AC Mailand
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Serie A
Cagliari -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
FC Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon
Serie A
Lazio -
CFC Genua

Als der Airbus AB1020 am Dienstagmorgen zum "Betriebsausflug" von Bayer Leverkusen nach Barcelona abhob, konnte die Stimmung an Bord prächtiger kaum sein. Mit drei Siegen im Gepäck, darunter das 2:0 gegen Bayern München, machte sich die Werkself auf die wohl letzte Champions-League-Reise der Saison. Würdig verabschieden will sich der wiedererstarkte Vizemeister von der großen Fußball-Bühne, an ein Wunder im Achtelfinal-Rückspiel bei Titelverteidiger FC Barcelona am Mittwoch (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) glaubt wahrlich keiner.

"Man soll im Fußball ja niemals nie sagen, aber bei aller Träumerei bin ich auch Realist", sagte Sportchef Rudi Völler und gab kurz vor dem Abflug die Marschroute aus: "Barcelona ist die beste Mannschaft der Welt. Wir wollen den Aufwärtstrend fortsetzen und den Spaniern einen offenen Schlagabtausch liefern."

Der sportliche Wert des Spiels hält sich nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel vor drei Wochen in Grenzen. Nun geht es also darum, den Aufwärtstrend im Camp Nou zu bestätigen. Und auch Szenen wie die, als sich Manuel Friedrich und Michal Kadlec im Hinspiel bereits in der Pause um das Trikot von Lionel Messi stritten, sollen ausbleiben.

Schürrle: "Riesenspiel für alle"

Die Vorfreude auf das "Spiel der Spiele" ist jedenfalls groß bei den jungen Leverkusener Profis. "Das ist ein Riesenspiel für alle. Ich hoffe, es ist voll im Camp Nou. Wir wollen dort unsere beste Leistung bringen, und dann schauen wir, zu was es gereicht hat", sagte Nationalspieler Andre Schürrle, und Kollege Stefan Kießling ergänzte: "Ich will nicht sagen, dass wir eine realistische Chance haben, aber wir wollen Barca ein wenig ärgern."

4.000 Leverkusener Fans fahren trotz aller Aussichtslosigkeit in die katalanische Hauptstadt, und auch zwei Jugendmannschaften sowie die Traditionsmannschaft wurden von der Bayer-Führung eingeladen.

Michael Ballack werden sie dann nicht sehen. Der 35-Jährige fällt wegen seines Muskelfaserrisses in der Wade weiter aus und fehlt damit genauso wie Vedran Corluka (Muskelfaserriss), Sidney Sam (Muskelbündelriss) und die Langzeitverletzten Tranquillo Barnetta und Rene Adler.

Dutt: "Gute Leistung ist wichtig"

Für Trainer Robin Dutt ist indes im 157. Europacupspiel der Vereinsgeschichte das Ergebnis nebensächlich. "Wichtig ist eine gute Leistung, alles andere wird das Spiel zeigen. Auf dem Papier scheint die Situation eindeutig.

In der Bundesliga haben wir gesagt, dass wir die Leistung und nicht den Tabellenplatz in den Vordergrund stellen. Das gilt auch in der Champions League für uns. Wir haben nichts zu verlieren, aber wir können viel gewinnen", sagte Dutt.

Der Leverkusener Trainer ist überzeugt, dass Bayer einen guten Eindruck im Camp Nou hinterlassen werde. Gerade gegen die Großen der Branche wie den FC Chelsea oder FC Valencia habe sich seine Mannschaft zumindest eine Halbzeit lange immer gut verkauft. Gegen die Katalanen wird das zum Weiterkommen kaum reichen.

Köln und Metz schafften kleine Wunder

Auch die Statistik dürfte Dutt kaum Hoffnung machen. Seit 13 Heimspielen ist die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola in der Königsklasse ungeschlagen. Der letzte Sieg einer deutschen Mannschaft liegt schon über 13 Jahre zurück (Bayern München mit 2:1 am 4. November 1998).

Aber es gab auch diese kleinen Wunder: Auf dem Weg zum UEFA-Cup-Sieg 1988 schaltete Bayer die Katalanen im Viertelfinale aus - nach einem 0:0 im Ulrich-Haberland-Stadion gewann man durch das Tor von Tita 1:0 in Barcelona. Der FC Metz machte vor fast 28 Jahren eine 2:4-Heimniederlage durch ein 4:1 in Camp Nou wett.

Ein ähnlicher Erfolg gelang dem 1. FC Köln Ende 1980 im UEFA-Cup, als man nach einem 0:1 in Müngersdorf das Rückspiel 4:0 gewann. Völler bleibt aber skeptisch: "Die Mannschaften, die Köln und Leverkusen geschlagen haben, und die von heute - das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht."

Guardiola hebt den Zeigefinger

Barca-Coach Guardiola warnte trotz des komfortablen Polsters vor Überheblichkeit. "Gegen deutsche Mannschaften muss man immer aufpassen.

Sie können innerhalb weniger Minuten zwei, drei Tore schießen. Sie geben nie auf", sagt der Erfolgstrainer, der seinen Vertrag noch nicht verlängert hat und mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht wird.

Die Champions League 2012 im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung