Klinsmann: "Jetzt kommen die richtigen Kaliber"

Von Für SPOX in der Allianz-Arena: Florian Bogner
Mittwoch, 26.11.2008 | 09:12 Uhr
Jürgen Klinsmann hatte großen Spaß am Spiel seines FC Bayern
© Getty
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Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann fand nach dem souveränen 3:0 (0:0)-Erfolg seines Teams im Champions-League-Gruppenspiel gegen Steaua Bukarest keinen Grund zur Kritik. Klinsmann war vollends zufrieden. Im Interview sprach er über die behobene Ladehemmung von Luca Toni, die Unzufriedenheit von Lukas Podolski und Vorbereitungen auf Gegner des Kalibers Real Madrid oder FC Barcelona.

Frage: Herr Klinsmann, was haben Sie sich nach zehn Minuten gedacht, als Luca Toni bereits reihenweise gute Chancen vergeben hatte?

Jürgen Klinsmann: Da denkt man sich: Jetzt kommt bestimmt wieder so ein seitlicher Freistoß wie gegen Cottbus und dann steht es wieder 1:0 für den Gegner. Nein, im Ernst: Wenn man mit so viel Schwung startet und der Ball einfach nicht rein will, hat man natürlich im Hinterkopf: "Na hoffentlich geht jetzt der Ball nicht wieder in die falsche Richtung rein."

Frage: Haben Sie es schon mal erlebt, dass jemand wie Luca Toni so viele Möglichkeiten liegen lässt?

Klinsmann: Das gehört auch mal mit dazu. Ich habe ihm vor dem Spiel und in der Halbzeit gesagt, dass er sein erstes Tor in der Champions League machen wird. Irgendwann musste er es erzwingen, und Luca bleibt auch nach so vielen vergebenen Chancen noch hungrig. Und irgendwann drückt er ihn eben über die Linie. So sind Torjäger gemacht.

Frage: Wie haben Sie die Partie insgesamt gesehen?

Klinsmann: Wir haben das Spiel komplett kontrolliert. Die Tore in der zweiten Halbzeit waren nur die logische Schlussfolgerung, es hätten auch noch ein paar mehr sein können. Wir sind im Achtelfinale und spüren, dass die Mannschaft immer mehr wächst.

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Frage: Ist die mangelnde Chancenverwertung der einzige Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann?

Klinsmann: Nein, einen Vorwurf kann man der Mannschaft nicht machen. Wenn man sich so viele Torchancen herausspielt, muss man zufrieden sein. Dass sie überhaupt so oft in den Strafraum rein kommt und so viele Möglichkeiten hat, spricht für die Truppe. In der Champions League kommt es selten vor, das man so viele Chancen hat.

Frage: Wie ist die Ausgangslage vor dem schwierigen Endspurt in der Bundesliga?

Klinsmann: Wir sind sehr gut gewappnet. Klar gibt so ein Auftritt eine breite Brust, aber wir betrachten jedes einzelne Spiel gesondert. Es ist bei weitem kein Selbstläufer. Wir haben viel Respekt davor, was Leverkusen bislang in der Hinrunde geleistet hat, aber wir wollen jetzt schon langsam dahin, wo wir hingehören. Je schneller, desto besser.

Frage: Wann wird Lukas Podolski wieder für den FC Bayern spielen?

Klinsmann: Der Lukas hat Probleme mit der Bandscheibe und ist deswegen in Behandlung. Wir hoffen, dass er das so schnell wie möglich behoben hat. Wenn er wieder gesund ist, wird er wieder dabei sein.

 

Frage: Gab es nach seinen Äußerungen ein Vier-Augen-Gespräch?

Klinsmann: Ich rede ständig mit ihm. Ich wiederhole mich, aber er muss die Situation so nehmen, wie sie ist.

Frage: Muss ein Spieler, der sich öffentlich äußert und bekundet, dass er weg will, disziplinarische Maßnahmen fürchten?

Klinsmann: Nein, überhaupt nicht. Wir fühlen ja auch mit ihm und wissen, wie schwer es ist. Ich war selbst Stürmer und kann mich in ihn reindenken. Aber ein Verein wie der FC Bayern muss mit minimal vier Stürmern in die Rückrunde gehen, damit wir mit den Großen mithalten können. Wir sind im Achtelfinale und jetzt kommen die richtigen Kaliber. Eine einzige Situation kann da ein Spiel entscheiden und natürlich kann auch er der Spieler sein, der so ein Spiel entscheidet.

Frage: Sie glauben also noch an eine Wende im Fall Podolski?

Klinsmann: Ich kenne ihn lang genug und ich weiß um seine Qualitäten. Ich kenne seine Gedanken, sie sind ja auch nachvollziehbar, aber wir sind beim FC Bayern, und so ist es nun mal.

Das Spiel des FC Bayern gegen Bukarest in der SPOX-Analyse

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