Fussball

SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 0:2: Müller und Haller schießen die SGE zum Auftaktsieg

Eintracht Frankfurt hat sein Auftaktspiel gegen den SC Freiburg verloren.
© Getty

Eintracht Frankfurt hat sein erstes Bundesligaspiel unter dem neuen Trainer Adi Hütter gewonnen. Der Pokalsieger gewann sein Auswärtsspiel beim SC Freiburg mit 2:0 (1:0) und rehabilitierte sich damit von den Niederlagen im Supercup und im DFB-Pokal.

Freiburg begann mit hohem Tempo und dominierte die Anfangsphase. Petersen vergab aus kürzester Distanz die beste Chance. Die Eintracht ging dagegen mit ihrem ersten Angriff direkt in Führung, als Müller eine technisch überragende Ablage von Haller mit einem Rechtsschuss zur Führung verwandelte.

In der Folge war Freiburg zwar weiterhin spielbestimmend, aber nicht mehr so drückend überlegen wie vor dem Rückstand. Frankfurt stabilisierte sich mit laufender Spieldauer defensiv und ließ weniger zu.

Kurz nach der Pause machten die Hausherren wieder Druck. Der vermeintliche Ausgleichstreffer durch Niederlechner zählte aufgrund einer deutlichen Abseitsstellung allerdings nicht.

Die Partie verflachte in der zweiten Halbzeit. Freiburg war feldüberlegen, erspielte sich Möglichkeiten, konnte im strömenden Regen jedoch keine davon nutzen. Die Eintracht wagte sich nur noch vereinzelt nach vorne, bei einem dieser wenigen Vorstöße traf Haller nach sehenswerter Kombination zum 2:0.

Die Daten des Spiels SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt

  • Tore: 0:1 Müller (10.), 0:2 Haller (82.)
  • Der SC Freiburg gewann zuletzt vor 17 Jahren das Auftaktspiel einer Bundesliga-Saison, im Juli 2001 gab es einen 3:0-Heimsieg gegen Bremen. Seither gab es zum Bundesliga-Auftakt für die Freiburger fünf Remis und sechs Niederlagen.

Der Star des Spiels: Sebastien Haller (Eintracht Frankfurt)

Machte ein gutes Spiel als Prellbock und leitete einige Bälle technisch anspruchsvoll weiter. Bereitete den Führungstreffer auf diese Art und Weise vor. Vor dem 2:0 Teil der starken Kombination und dann eiskalt im Abschluss.

Der Flop des Spiels: Mike Frantz (SC Freiburg)

Der Kapitän fand nicht richtig ins Spiel. Hatte die deutlich wenigsten Ballaktionen und brachte weniger als die Hälfte seiner Pässe zum Mitspieler.

Der Schiedsrichter: Manuel Gräfe

Hatte mit der fairen Partie insgesamt keine größeren Probleme. Korrekt, Niederlechners Tor wegen einer deutlichen Abseitsstellung beim Zuspiel von Gondorf zurückzupfeifen. Hätte Salcedo für seinen Schlag mit Luftduell mit Niederlechner Gelb zeigen können. Entschied sich nach Ansicht der Videobilder gegen einen Handelfmeter, als Kostic der Ball gegen den Arm sprang (90.+1) - zu Recht.

Reaktionen zu SC Freiburg - Eintracht Frankfurt

Lars Voßler (Co-Trainer SC Freiburg): "Es ist schade, dass wir am Ende ohne Punkte dastehen. Aber es geht weiter. Für mich war es das erste Bundesliga-Spiel in dieser Funktion, das hat sich gut angefühlt."

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Es tut gut bei so einem heimstarken Team wie dem SC Freiburg, mit einem Sieg zu starten. Aber trotz des Siegs ist klar, dass wir weiter hart arbeiten und uns weiter verbessern müssen. Die drei Punkte waren Balsam."

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