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Bundesliga - 11. Spieltag: Bayer Leverkusen - RB Leipzig 2:3

Tabellenführer! Leipzig gewinnt auch bei Bayer

Freitag, 18.11.2016 | 22:20 Uhr
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Auch am 11. Spieltag der Bundesliga bleibt Aufsteiger RB Leipzig ungeschlagen. Bei Bayer Leverkusen holten die Bullen ein 3:2 (1:2) und springen somit zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze.

Vor 27.752 Zuschauern in der BayArena brachte Kevin Kampl Bayer Leverkusen in Führung (2.). Beinahe postwendend erzielte Julian Baumgartlinger per Eigentor den Ausgleich für Leipzig (4.). Knapp vor dem Seitenwechsel besorgte Julian Brandt die neuerliche Leverkusener Führung (45+2.).

In der 54. Minute scheiterte Hakan Calhanoglu per Elfmeter an Leipzigs Schlussmann Peter Gulasci. Auf der Gegenseite erzielte Emil Forsberg 13 Minuten später das 2:2. Den Endstand zum 3:2 besorgte Willi Orban (81.).

Erstmals trafen Leverkusen und Leipzig in einem Pflichtspiel aufeinander. Während für die Werkself dabei eine wettbewerbsübergreifend drei Spiele andauernde Siegesserie endete, feierte Leipzig den sechsten Dreier nacheinander.

Die Reaktionen:

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Es war ein sehr enges Spiel, in dem es zwischendurch so aussah, als wenn wir auf der Siegerstraße wären. Dann haben wir auch noch den Elfmeter verschossen. Wir haben dann aber in einem Spiel auf Augenhöhe zu viele Fehler gemacht, die Leipzig ausgenutzt hat."

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Wir waren von uns überzeugt, hatten viele Chancen, es war überhaupt nicht unverdient heute. Von der Mentalität haben wir in der zweiten Halbzeit großartig dagegengehalten."

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Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Bayer-Trainer Schmidt stellt seine erste Elf im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Darmstadt auf zwei Positionen um. Chicharito und Havertz sitzen zu Beginn nur auf der Bank, dafür starten Aranguiz und Kampl. Calhanoglu rückt deshalb eine Position nach vorne.

Vor der Länderspielpause feierte RB Leipzig einen überzeugenden 3:1-Sieg gegen Mainz 05. Trainer Hasenhüttl sieht daher keine Veranlassung, seine Startelf umzustellen. Er schickt die identische Mannschaft aufs Feld.

2., 1:0, Kampl: Über links geht es nach Ballgewinn im Mittelfeld über drei Stationen ganz schnell. Calhanoglu steckt durch auf Brandt, der zur Grundlinie zieht. Seinen Querpass in den Fünfer verwertet Kampl problemlos.

4., 1:1, Baumgartlinger (ET): Von links tritt Forsberg einen Freistoß vors Tor, den Werner verlängert. An der ersten Stange bewacht Baumgartlinger Sabitzer. Bei dessen Rettungsversuch prallt der Ball aber von seiner Hüfte an Leno vorbei ins kurze Eck des eigenen Tores.

30.: Frühzeitig muss Leipzig wechseln, da sich Commper bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum verletzt. Für ihn kommt Schmitz, der den Posten rechts hinten übernimmt. Ilsanker rückt auf die vakant gewordene Position in der Innenverteidigung.

45+2., 2:1, Brandt: Aranguiz schaltet im Mittelfeld schnell, als Leipzigs Ilsanker ein zu kurzer Pass im Spielaufbau unterläuft. Calhanoglu flankt schließlich überlegt von links außen in die Spitze, wo Brandt nach Ballannahme am Sechzehner schnell abschließt - und hoch ins Tor trifft.

54.: Nach einem Zweikampf zwischen Ilsanker und Brandt im Leipziger Strafraum entscheidet Schiedsrichter Brych auf Elfmeter. Calhanoglu tritt an, schlenzt den Ball in Richtung rechtes Eck und scheitert an Gulasci, der mit beiden Händen zur Seite abwehrt.

67., 2:2, Forsberg: Forsberg startet kurz hinter der Mittellinie zu einem Sololauf quer durchs Leverkusener Mittelfeld. Aus etwa 20 Metern zieht der Offensivspieler von RB dann mit rechts ab. Leno unterschätzt den halbhoch auf ihn zufliegenden Flatterball - und so rutscht die Kugel von seinen Händen ins linke untere Eck.

68.: Starke Parade von Gulacsi, der einen wuchtigen Schuss von Baumgartlinger aus 18 Metern in den rechten Winkel mit beiden Fäusten ins Toraus lenkt.

81., 2:3, Orban: Forsberg flankt von rechts unbedrängt ins Zentrum, wo Orban an der Fünfergrenze völlig frei steht und per Kopf ins rechte Eck trifft.

Fazit: In einem äußerst intensiven und von vielen teils harten Zweikämpfen geprägten Spiel wäre ein Remis wohl das leistungsgerechte Ergebnis gewesen. Leverkusen war lange aktiver, hat sich die Niederlage aber letztlich selbst zuzuschreiben. Erst vergab Calhanoglu die Vorentscheidung vom Punkt, dann griff Leno bei Forsbergs Schuss zum 2:2 daneben.

Der Star des Spiels: Emil Forsberg. Der Schwede drehte die Partie in der zweiten Halbzeit beinahe alleine. Erst legte er einen Sololauf über den halben Platz hin und verwandelte zum Ausgleich, dann servierte er Orban eine perfekte Flanke, die der Innenverteidiger nur mehr zum 3:2 einköpfen musste.

Der Flop des Spiels: Bernd Leno. Lange wurde der Nationalkeeper nicht geprüft, dann erweis er seiner Mannschaft mit dem Patzer beim Treffer zum 2:2-Ausgleich einen Bärendienst.

Der Schiedsrichter: Felix Brych. Der Unparteiische hatte die Partie gut im Griff und hielt sich angenehm im Hintergrund. In der 38. Minute beim Zweikampf zwischen Aranguiz und Schmitz nicht auf Elfmeter zu entscheiden war richtig; in der 53. schon auf den Punkt zu zeigen, zumindest nicht falsch. Obwohl es letztlich wohl keine schwerwiegende Berührung gab, brachte Ilsanker Brandt in höchstem Tempo doch zumindest ins Wanken.

Das fiel auf:

  • Leverkusen begann extrem druckvoll, attackierte schon bei Leipzigs Anstoß fast übertrieben aggressiv und wurde bereits nach einer knappen Minute mit der Führung belohnt.
  • Leipzig versteckte sich seinerseits aber auch nicht, weshalb sich - abgesehen von den beiden frühen Treffern - keine Abtastphase entwickeln konnte. Beiden Mannschaften war das Selbstvertrauen, gewonnen durch die zurückliegenden Siege, richtiggehend anzumerken.
  • Nach der wilden Anfangsphase entstand bald ein zwar chancenarmes, dafür aber umso intensiveres Spiel. Dies hatte zur Folge, dass die Partie immer wieder wegen Verletzungen unterbrochen werden musste. Wendell und Sabitzer rauschten im Kopfballduell genauso zusammen, wie später Aranguiz und Poulsen. Auch Compper, Wendell, Demme und Calhanoglu erwischte es.
  • Sowohl Leverkusen als auch Leipzig agierten taktisch in einem klassischen 4-4-2. Im Offensivspiel interpretierten die beiden Kontrahenten die Formation aber etwas unterschiedlich. Während Leverkusen in einer Art 4-1-3-2 mit Baumgartlinger als zentralem Ballverteiler aufbaute, versuchte Leipzig stets so schnell wie möglich umzuschalten, die Verteilung auf dem Feld variierte dabei logischerweise situationsbedingt.
  • Auffällig bei Leipzigs schnellen Gegenangriffen war, dass nach Ballgewinn meist als erstes Forsberg gesucht wurde, der dann für die schnelle Fortführung des Konters verantwortlich war. Dabei zeigte sich der Schwede bei seinen Zuspielen meist zu unpräzise - vor dem Treffer zum 2:2 zog er aber selbst mit Tempo Richtung Strafraum und verwandelte zum 2:2.

Leverkusen - Leipzig: Die Statistik zum Spiel

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