Bundesliga - 8. Spieltag

Nürnberger Tristesse statt Trendwende

SID
Sonntag, 21.10.2012 | 20:44 Uhr
Umkämpfte Partie: Nürnbergs Pinola (r.) und Augsburgs Musona beharken sich im Zweikampf
© spox
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Sein 150. Spiel als Trainer für den 1. FC Nürnberg hatte sich Dieter Hecking anders vorgestellt. Eine Trendwende sollte es werden: das Ende der Negativserie und eine Art Neuanfang.

Nach vier Niederlagen in Serie haben die Franken zwar wieder einen Punkt geholt, die Art und Weise gab allerdings wenig Anlass für Euphorie. Selbst Hecking wirkte ratlos. "Fußball ist nicht immer so leicht zu erklären. Es gibt nicht nur eine Erklärung dafür, dass wir momentan nicht so in der Spur sind, wie wir uns das wünschen", sagte der 48-Jährige.

Die Mannschaft hatte angekündigt, Geschlossenheit beweisen zu wollen, nachdem ihr zuletzt ein gestörtes Betriebsklima nachgesagt wurde. Und Hecking betonte, dass er diese Geschlossenheit trotz schwachen Spiels gesehen habe. Die Fans schienen jedoch anderer Meinung und verabschiedeten ihr Team mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Mangelnde Kaltschnäuzigkeit

Vor 40.171 Zuschauern war der Club gegen Augsburg zwar gut gestartet, kam aber schnell aus dem Tritt und reihte eine Fehlerkette an die nächste. Auch die Augsburger setzten in der zerfahrenen Partie kaum Glanzpunkte, erarbeiteten sich aber zumindest die besseren Chancen.

SPORTAL: Die Einzelkritik zum Spiel

Letztlich war es der mangelnden Kaltschnäuzigkeit von Torsten Oehrl und Tobias Werner beim Torabschluss (62.) geschuldet, dass die Augsburger nicht den zweiten Sieg nacheinander feierten. "Es war unser Ziel, zu gewinnen. Aber wir sind an unserer Chancenverwertung gescheitert", sagte Augsburgs Trainer Markus Weinzierl.

Er hatte vorgehabt, Nürnberg in der Tabelle zu überflügeln. Dazu reichte es nicht ganz, doch zumindest die Tendenz stimme nach fünf Punkten aus den letzten drei Partien, betonte er.

Nürnbergs "Lieblingsgegner" spielt nicht mit

Die Nürnberger hätten auch gerne über eine positive Tendenz gesprochen, immerhin ist Augsburg der "Lieblingsgegner" der Franken und wartet seit fast 36 Jahren auf einen Pflichtspielsieg gegen den Club. Den meisten Akteuren war die Enttäuschung über die Nullnummer allerdings ins Gesicht geschrieben.

"In der Länderspielpause hat sich die Mannschaft richtig gefunden und ist enger zusammengerückt. Es ist schade, dass wir uns nicht belohnt haben", sagte Timm Klose und erklärte das Ergebnis mit der Unsicherheit im Team. Auch Torwart Raphael Schäfer, der wegen eines Achillessehnenverletzung ausgewechselt werden musste, hatte eine Mannschaft gesehen, die "alles gegeben" hat, monierte aber: "Im Großen und Ganzen fehlt uns die gemeinsame Spielidee."

SPORTAL: Die Noten zum Spiel

Bis zum Duell mit dem FC Schalke 04 am Samstag hat der Club Zeit, zurück zu dieser Spielidee zu finden, mit der die Nürnberger aus den ersten drei Saisonspielen sieben Punkte erbeuteten. Hecking warnte allerdings vor zu hoher Erwartungshaltung: "Es wird ein Weg der kleinen Schritte aus dem Tal."

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