Samstag, 03.12.2011

Bundesliga - 15. Spieltag

FCK kann Talfahrt nur leicht bremsen

Der 1. FC Kaiserslautern hat seine wochenlange Talfahrt nur leicht gebremst. Die abstiegsbedrohten Pfälzer kamen am 15. Spieltag der Bundesliga nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Aufsteiger Hertha BSC hinaus und sind damit seit fünf Partien sieglos.

Raffael erzielte den 1:1 Endstand in einem schwachen Bundesligaspiel
© Getty
Raffael erzielte den 1:1 Endstand in einem schwachen Bundesligaspiel

Ein Eigentor des Tschechen Roman Hubnik hatte den FCK, der seit acht Jahren nicht gegen die Hertha gewonnen hat, in Führung gebracht (6.). Der Brasilianer Raffael sorgte für den Ausgleich (13.) der Berliner, die mittlerweile auch seit vier Spielen auf einen Sieg warten.

Die 36.856 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion mussten nicht lange auf die Führung der Gastgeber warten. Nach einer Flanke von FCK-Kapitän Christian Tiffert, der in dieser Saison noch keinen Treffer vorbereitet hatte, versenkte Berlins Innenverteidiger Hubnik den Ball unbedrängt per Flugkopfball im eigenen Tor.

Die Lauterer, die in zweieinhalb Wochen im Achtelfinale des DFB-Pokals in Berlin antreten müssen, konnten sich aber nicht lange über die Führung freuen. Raffael schloss einen starken Angriff der Berliner, deren Coach Markus Babbel sein 50. Bundesligaspiel als Trainer absolvierte, nach Vorarbeit von Christian Lell gekonnt ab.

Gute Anfangsphase mit zwei Toren

Es war bereits der fünfte Saisontreffer des Brasilianers. Nach dem Treffer musste Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) die Partie für zwei Minuten unterbrechen, weil im Berliner Fanblock Pyrotechnik zum Einsatz kam.

Die Mannschaft Babbels, dessen anhaltender Vertragspoker mit dem Klub zuletzt für Unmut in Berlin gesorgt hatte, ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. In der 18. Minute bot sich Ramos die große Chance zum zweiten Treffer, doch der Kolumbianer scheiterte an FCK-Torwart Kevin Trapp.

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Mitte der ersten Hälfte übernahm der FCK, der vor dem Anpfiff die schwächste Offensive der Liga stellte, wieder das Kommando. Den Gastgebern, die ohne Iljan Micanski sowie Thanos Petsos, Jan Simunek, Gil Vermouth und Jiri Bilek auskommen mussten, fehlte in dieser Phase aber die nötige Durchschlagskraft in der Offensive.

Erst in der 34. Minute hatte Tiffert per Kopf eine große Chance zur erneuten Führung. Drei Minuten später konnte Oliver Kirch eine noch bessere Möglichkeit für die Gastgeber nicht nutzen. Kurz darauf musste Herthas Innenverteidiger Maik Franz verletzt vom Platz.

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Hertha ermauert sich das Unentschieden

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte FCK-Coach Marco Kurz in Itay Shechter einen zweiten Stürmer. Dank dieser Maßnahme erhöhten die Pfälzer noch einmal den Druck.

Der linke Außenverteidiger Alexander Bugera gab den ersten gefährlichen Schuss ab (51.). In dieser Phase lag das zweite Tor für die "Roten Teufel" in der Luft. Mit zunehmender Spieldauer versiegte allerdings der Elan der Lauterer.

Beste Spieler der Gastgeber waren Außenverteidiger Florian Dick und Torwart Trapp. Bei den Berlinern überzeugten Raffael und Mittelfeldspieler Peter Niemeyer.

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