Babbel entscheidet im Januar über seine Zukunft

SID
Dienstag, 29.11.2011 | 10:21 Uhr
Markus Babbel lässt sich mit einer Entscheidung im Vertragspoker bis Januar Zeit
© Getty
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Viele Fans hofften bei der Mitgliederversammlung von Hertha BSC Berlin auf die Verkündung der Vertragsverlängerung mit Markus Babbel. Doch sie wurden bitter enttäuscht. Der Aufstiegstrainer richtete nicht einmal das Wort an die Anhänger. Der Klub gewährt Babbel zusätzliche Bedenkzeit bis zum Rückrundenstart.

Vor anderthalb Jahren hatte Markus Babbel mit einer emotionalen Antrittsrede im Berliner Kongresshaus ICC die Hertha-Fans auf seine Seite gezogen, am Montagabend verabschiedete er sich an selber Stelle wortlos durch die Hintertür. Vielleicht für immer.

Durch sein Schweigen bei der Mitgliederversammlung befeuerte der Aufstiegstrainer die Spekulationen um seinen Abschied zum Saisonende. Die Fans sind inzwischen genervt von Babbels Vertragspoker, der sich noch bis zum Rückrundenstart ziehen wird.

"In der Winterpause bleibt genug Zeit zum Nachdenken. Seien sie versichert: Diese Entscheidung wird bis zum Rückrundenauftakt in Nürnberg gefallen sein", sagte Manager Michael Preetz an die 1352 anwesenden Mitglieder gerichtet.

Unverstänsnis für Babbels Abgang

Die meisten von ihnen waren gekommen, um, wenn schon nicht die Nachricht von der Vertragsunterzeichnung, dann zumindest ein paar Aussagen des Trainers zu hören. Doch der 39-Jährige stieg nicht aufs Podium und verschwand mit der Mannschaft bereits nach 55 Minuten.

"Ich verstehe nicht, dass von Herrn Babbel kein Wort kommt. Entweder man bekennt sich zu Hertha, oder man bekennt sich nicht!", sagte ein Vereinsmitglied ins Saalmikrofon und erntete viel Beifall.

Ein klares Bekenntnis zum Hauptstadt-Klub hat Babbel in den vergangenen Wochen stets vermieden. Zwar ließ er sich im Sommer die Hertha-Flagge als Tattoo auf den linken Oberarm stechen, doch das muss nichts heißen: Er trägt Erinnerungen von all seinen bisherigen Klubs auf der Haut.

Über die Gründe für Babbels Zögern kann nur spekuliert werden. Angeblich fordert der Europameister von 1996 mehr Investitionen in die Mannschaft, als ihm Preetz zusagen kann. Möglicherweise macht ihm die Trennung von seiner Familie, die in München lebt, zu schaffen. Vielleicht hofft Babbel aber auch auf einen besseren Job in der Bundesliga oder in England, wo er wegen seiner aktiven Zeit beim FC Liverpool und bei Blackburn Rovers einen hervorragenden Ruf genießt.

Bedenkzeit bis Januar

Ursprünglich wollte der frühere Stuttgarter Coach bis Ende November über seine Zukunft entscheiden. Jetzt bat er um zusätzliche Bedenkzeit. Diese gewährt ihm Preetz, doch das ist für den Manager gefährlich. Er wird immer mehr in die Rolle des Bittstellers gedrängt und droht am Ende dennoch ohne einen Trainer dazustehen.

Doch Preetz betonte: So lange man sich im "Überlegungsprozess" befinde, werde Babbel "nicht mit anderen Vereinen sprechen".

Babbels Arbeit in Berlin wird in der Szene hoch bewertet. Franz Beckenbauer traut dem früheren Bayern-Profi sogar das Traineramt beim Rekordmeister zu. Wenn Jupp Heynckes in zwei, drei Jahren nicht mehr zur Verfügung stehe, sei das "durchaus denkbar", sagte Bayerns Ehrenpräsident und schwärmte über den Hertha-Coach: "Der stößt mal in die Klopp-Dynastie."

Verbindlichkeiten gesenkt

Während Babbel die Fans bei der Mitgliederversammlung enttäuschte, verkündete Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller positive Nachrichten. In der Aufstiegssaison 2010/11 konnte der Klub seine Verbindlichkeiten um 2,6 Millionen auf 34,73 Millionen Euro senken.

Dies war allerdings nur möglich, weil ein bislang unbekannter Investor im Rahmen eines Spielerbeteiligungsmodells acht Millionen Euro in den Klub gepumpt hatte.

Markus Babbel im Steckbrief

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