Borussia Dortmund: Alles beim Alten

Von Jochen Tittmar
Samstag, 29.01.2011 | 23:00 Uhr
Nuri Sahin (r.) war gegen den VfL Wolfsburg bester Dortmunder Spieler
© Getty
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Borussia Dortmund hat beim VfL Wolfsburg den zehnten Auswärtssieg der Saison gefeiert und zieht an der Tabellenspitze weiter einsam seine Kreise. Trotz des Ausfalls von Shinji Kagawa hat sich an der spielerischen Dominanz des BVB nur wenig geändert. Wolfsburg war auch deshalb chancenlos, weil sich Trainer Steve McClaren vercoacht hat.

Das Spiel wiederholt sich.

Als Borussia Dortmund nach 15 ungeschlagenen Spielen das Hinrundenfinale in Frankfurt verlor, hatte die direkte Konkurrenz aus Leverkusen und München knapp vier Wochen lang die Hoffnung, dass die Niederlage am Main der Auftakt eines möglichen Dortmunder Absturzes sein könnte.

Zumal auch noch Shootingstar Shinji Kagawa wegen des Asien-Cups drei Spiele lang fehlen sollte.

Dortmund weiter unbeeindruckt

Der BVB zeigte sich in diesen vier Wochen allerdings recht unbeeindruckt von dem, was um ihn herum so alles gesagt und geschrieben wurde. Das imposante 3:1 zum Rückrundenauftakt beim ärgsten Verfolger aus Leverkusen - ohne Kagawa - zeigte, dass Dortmund nicht nur den Ausfall des Japaners kompensieren kann, sondern auch nichts von seiner spielerischen Leichtigkeit und Kombinationssicherheit verloren hat.

Nach dem Remis letzte Woche gegen Stuttgart, bei dem die Borussia reihenweise gute Chancen verballerte und das sich nach dem Ausgleich kurz vor Schluss letztlich wie eine Niederlage anfühlte, witterten die Verfolger wieder ein wenig Morgenluft. Diese wurde noch größer, als feststand, dass Kagawa mit einem Mittelfußbruch den Rest der Saison zum Zuschauen verdammt ist.

Kagawa-Ausfall wird problemlos aufgefangen

Doch der BVB zerstreute die leisen Zweifel erneut. Dabei brachte der Auftritt in Wolfsburg eigentlich gar nicht so viele neue Erkenntnisse. Und genau da liegt das Problem für die Konkurrenz. Dortmund spielt einfach so weiter wie in der gesamten Hinrunde.

Der Kader bietet mit Götze, Lewandowski, Hajnal und notfalls auch da Silva genügend Kandidaten, um Kagawa nominell zu ersetzen. Auf dem Feld nehmen sich dieser Aufgabe aber alle Mittelfeldspieler an.

Gerade die offensive Dreierreihe Großkreutz-Götze-Blaszczykowski ist ständig in Bewegung, rotiert quer über das Feld und hält paradoxerweise dennoch die einzelnen Positionen so, dass schon in der gegnerischen Hälfte das laufintensive Verteidigen gegen den Ball durchgezogen werden kann.

Bender hält Sahin den Rücken frei

Wie entscheidend dabei die Doppelsechs Sahin/Bender ist, ist ebenfalls schon oft genug betont worden. Da Silva spielte gegen Stuttgart als Bender-Vertreter zwar eine ordentliche Partie, der Ausgleichstreffer ging aber zu Teilen auch auf seine Kappe. Genau dort, wo der VfB plötzlich die Lücke fand, steht ansonsten Bender und räumt wie gegen Wolfsburg rigoros ab.

Sahin profitiert von der Eingespieltheit mit Bender insofern, als dass er sich mehr oder weniger ausschließlich um die Spielgestaltung kümmern kann und an so gut wie allen Dortmunder Angriffen direkt beteiligt ist.

Gegen desolate Wolfsburger führte dies abermals zu einem von Beginn an ungefährdeten Sieg. Auch nach 20 Spieltagen scheint kein Gegner in Sicht, der dem BVB das Wasser reichen kann. Es bleibt nicht nur bei der spielerischen Dominanz, mit der die Mannschaft ihre Gegner beherrscht, sondern auch bei elf Punkten Vorsprung.

McClaren spielt mit drei angeschlagenen Spielern

Dass auch der VfL die Liga nicht spannender machen konnte, lag mitunter daran, dass sich Coach Steve McClaren gehörig vercoacht hatte. Mit Riether, Mandzukic und Grafite gingen drei Spieler angeschlagen in die Partie. Zum Anpfiff der zweiten Halbzeit stand nur noch Grafite auf dem Platz.

Zur Ehrenrettung von McClaren muss man allerdings festhalten, dass es dem Kader an der nötigen Tiefe fehlt. Der Engländer hatte größere Hoffnungen darin gesetzt, drei angeschlagene Spieler aufzubieten, anstatt der zweiten Reihe eine Bewährungschance zu geben.

Ein Zustand, der gegen den aktuellen BVB schlicht und einfach nicht reicht.

Wolfsburg - Dortmund: Daten zum Spiel

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