Mittwoch, 16.11.2016

Gianni Infantino sieht Diskussion als überdramatisch

San Marino: Infantino antwortet Rummenigge

Das Spiel Deutschlands gegen San Marino schlägt trotz geringer sportlicher Bedeutung hohe Wellen. FIFA-Präsident Gianni Infantino schaltete sich nun schlichtend ein und widerspricht Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München.

Mit einem 8:0-Sieg des DFB-Teams bei San Marino begann die Debatte der Länderspielpause. Thomas Müller zweifelte an der Sinnhaftigkeit der Ansetzung und erhielt schnellen Zuspruch von Karl-Heinz Rummenigge. Nun schlichtet FIFA-Präsident Gianni Infantino zwischen dem FC Bayern München und dem Underdog.

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"Die Magie des Fußballs ist doch auch, dass ganz kleine gegen ganz Große spielen können. Das kommt ja auch nicht so oft vor, man sollte das nicht überdramatisch sehen", erklärte er in der Bild. Für Infantino gehören Meinungsverschiedenheiten zum Fußball dazu. Deshalb ist er auch beim Brief San Marinos an Müller gelassen.

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"Das ist doch Teil des Fußballs, da kann man auch mal sarkastisch sein und etwas sticheln. Das ist kein Problem", so der FIFA-Präsident. Er ist sich der teils starken Belastung der Spieler bewusst: "Es ist nicht einfach, das Gleichgewicht zwischen Nationalverbänden und Klubs zu finden."

Dennoch muss er auch anmerken: "Am Schluss muss man versuchen, alle Meinungen zusammenzubringen. Der Terminkalender wurde ja vor ein, zwei Jahren von allen Seiten, Klubs und Verbänden, genehmigt. Natürlich muss man immer schauen, was kann man besser machen."

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