Montagsspiele: Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer fordert Abschaffung

SID
Mittwoch, 07.03.2018 | 10:38 Uhr
Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer fordert die Abschaffung der Montagsspiele.
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Präsident Peter Fischer vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt plädiert für die Abschaffung der Montagsspiele. "Wir müssen auf den Schnaps aus dem Glas für die Montagsspiele verzichten, um den Fußball ertragbar und erlebbar zu machen", sagte der 61-Jährige in der WDR-TV-Sendung Sportinside.

Die Klubs hatten den Montagsspielen zugestimmt, weil es neben der Entlastung der Europa-League-Starter auch um Mehreinnahmen ging. "Wir haben gelernt, was Fußball am Montag in der Bundesliga bedeutet", sagte Fischer mit Blick auf die Proteste bei der Eintracht-Partie gegen Leipzig (2:1). Der Präsident will nun ein Zeichen setzen und versuchen mit den anderen Vereinen einen Weg zu finden, die Montagsspiele zu umgehen.

Auch bei Borussia Dortmund gab es zuletzt heftige Fanproteste, Tausende Fans blieben der Montags-Heimpartie gegen den FC Augsburg im Signal Iduna Park fern. In dieser Saison sind insgesamt fünf Montagsspiele angesetzt.

Der laufende Fernsehvertrag ist allerdings noch bis 2021 gültig. Fischer sieht aber auch die TV-Sender in der Pflicht: "Wenn du niemanden auf der Gegengerade und keine Fahnen im Stadion hast, dann ist das auch eine dröge Sendung."

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