Werder-Wahnsinn soll auch in Köln weitergehen

SID
Donnerstag, 04.05.2017 | 14:09 Uhr
Der Werder Bremen Wahsninn soll in Köln weitergehen
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Der grün-weiße Wahnsinn soll im Gastspiel beim 1. FC Köln weitergehen. Mit einem weiteren Sieg könnte sich Werder Bremen in der Tabelle vorentscheidend von den Platzherren absetzen.

Das Erfolgs-Dutzend vollmachen, einen Europa League-Konkurrenten abschütteln und den grün-weißen Wahnsinn auf die Spitze treiben - Werder Bremen strotzt vor dem Gastspiel am Freitag (20.30 Uhr im LIVETICKER) beim 1. FC Köln vor Selbstbewusstsein.

"Wir können stolz auf unsere Serie sein. Und wir haben in den letzten Monaten viele schwierige Situationen gemeistert", sagt Werder-Ersatzkapitän Zlatko Junuzovic. Nach 29 von 33 möglichen Punkten aus elf Spielen ohne Niederlage ist an der Weser der Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich absolviert, nun reifen Träume von den ersten internationalen Auftritten nach mehr als sechs Jahren.

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Doch zum erklärten Ziel der Norddeutschen mag Alexander Nouri die dafür erforderliche Abschlussplatzierung noch immer nicht ausrufen: "So vermessen bin ich nicht." Stattdessen nutzte der Halb-Iraner nicht zum ersten Mal die Gelegenheit, mit einer gewissen Ironie sein politisches Credo zu formulieren: "Ich habe nichts gegen das Wort Europa, ich bin ja nicht die AfD."

Alle wichtigen Leistungsträger sind beisammen

Zum sportlichen Höhenflug der Hanseaten trägt entscheidend bei, dass der Werder-Coach, vom verletzten Spielführer Clemens Fritz abgesehen, alle wichtigen Leistungsträger einsatzbereit beisammen hat. So muss sich sogar Nationalspieler Serge Gnabry derzeit mit der Reservistenrolle begnügen, zu gut harmonieren in der Offensive Max Kruse und Fin Bartels.

Bislang hat der Olympia-Zweite noch nicht öffentlich aufgemuckt, doch Nouri ist sich über die kitzlige Situation natürlich im Klaren: "Wir wissen, was wir an Serge haben. Aber es geht immer um den Erfolg und die bestmögliche Kombination auf dem Platz."

Erfolgreich wollen auch die Kölner ihre Saison abschließen und "mit etwas Außergewöhnlichem bereichern", sagte FC-Trainer Peter Stöger am Donnerstag und umdribbelte damit verbal das "E-Wort" Europa.

Vor der Aufholjagd der Bremer in der Rückrunde, so der Coach, habe er allerhöchsten Respekt: "Sie haben eine schwierige Situation in bemerkenswerter Weise angenommen. Aktuell holen sie das Optimum heraus."

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