Xabi Alonso beendet seine Karriere

"Die USA hätten nicht zu mir gepasst"

Von SPOX
Donnerstag, 18.05.2017 | 20:14 Uhr
Xabi Alonso wechselte 2014 von Real Madrid zum FC Bayern
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter
Primeira Liga
Porto -
Pacos de Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Fiorentina
Serie A
Milan -
Genua
Serie A
Ferrara -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit St Petersburg
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolves
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nice
Championship
Leeds -
Sheff Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol v
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
Deportivo

Xabi Alonso beendet am Samstag ebenso wie Philipp Lahm seine Karriere als aktiver Profifußballer. Der Spanier blickte vor dem abschließenden Spiel mit dem FC Bayern gegen den SC Freiburg auf seine Laufbahn zurück.

"Ich hatte schon vor langer Zeit für mich entschieden, den Zeitpunkt meines Abschieds selbst wählen zu wollen. Und ich hatte immer den Wunsch, auf hohem Niveau Adios zu sagen. Alles ist in Erfüllung gegangen", sagte Alonso gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Die Entscheidung, nach über 17 Jahren im Profifußball die Schuhe an den Nagel zu hängen, sei ein Prozess gewesen und wohl überlegt. Es sei alles "mit mir letztgültig ausverhandelt". Deshalb fühle er sich gut vorbereitet für die Zeit danach, wenngleich ihm die "Entscheidung auch Schwindelgefühle" einbringe.

Ein Engagement in den finanziell attraktiven Ligen habe für ihn nie zur Debatte gestanden. "Ich habe den Fußball so intensiv gelebt, dass ich den Chip schon komplett auswechseln müsste, um den Fußball in solchen Ligen zu genießen", sagte Alonso. "Liverpools Anfield Road, das Bernabeu-Stadion, die Allianz-Arena, das sind Synonyme des Fußballs, den ich mag. Old-School-Football. Die USA oder China hätten nicht zu mir gepasst."

Alonso: Lahm taktisch einer der Besten

Alonso hat in seiner Laufbahn für Real Sociedad, den FC Liverpool, Real Madrid und den FC Bayern gespielt. Er hat in den jeweiligen Ligen und auf internationaler Bühne fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Dazu wurde er mit der spanischen Nationalmannschaft 2008 und 2012 Europameister sowie 2010 Weltmeister.

Seinen Kollegen Philipp Lahm, der sich am Samstag ebenfalls in den Ruhestand verabschieden wird, nennt er einen der "taktisch besten Spieler, die ich je kennengelernt habe".

Sich selbst sieht er als mannschaftsdienlichen Spieler, der seine Mitspieler besser machen kann. "Ich habe nie zwei Mann ausgedribbelt und dann ein Traumtor geschossen. Ich musste den Raum sehen, und dann jenen, die um mich herum waren, ihr Spiel ermöglichen. Und je besser diejenigen waren, die an meiner Seite standen, desto besser war ich", sagte Alonso.

Alonso sieht FC Bayern gut aufgestellt

Dass mit ihm und Lahm zwei Führungspersönlichkeiten in Rente gehen und auch Arjen Robben sowie Franck Ribery vor ihrem letzten Vertragsjahr stehen ist für Alonso kein Problem: "Die Basis des Projekts und der Mannschaft steht. Mit Spielern wie Manu Neuer, oder Mats Hummels, der sich gut eingefügt hat. Arturo (Vidal) ist ein wichtiger Spieler, Thiago ist gewachsen, Lewy (Robert Lewandowski), Thomas (Müller) ... Und es gibt junge Leute, die ihren Platz einnehmen müssen: Joshua (Kimmich) zum Beispiel, oder Renato Sanches ..."

Überhaupt sieht der den FC Bayern als Verein sehr gut aufgestellt für die Zukunft. Er habe in seinen drei Jahren in München die Bedeutung des Klubs verstanden, die er zuvor von außen nur erahnen konnte.

"Es dürfte nur wenige Vereine von vergleichbarer Größe geben, die finanziell so gesund sind. Was mich im Moment besonders beeindruckt, ist, wie der FC Bayern global wächst - und trotzdem ein Ambiente beibehält, das von Nähe geprägt ist", sagte Alonso.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Der FC Bayern ist so ganz anders als Real Madrid

Diese Besonderheit mache er vor allem am Alltag fest. "Hier am Trainingsgelände an der Säbener Straße ist eine Schranke, aber sie ist durchlässig, in beide Richtungen. Die Fans kommen, schauen beim Training zu, und wenn wir hinausgehen, stehen wir mitten in einem Wohnviertel, in einer normalen Straße. Es ist so ganz anders als bei der Real Sociedad, dem FC Liverpool oder Real Madrid", sagte Alonso.

Der FC Bayern sieht sich gerade einem Spagat ausgesetzt. Auf der einen Seite treibt er die Internationalisierung voran, auf der anderen Seite will er sich sein familiäres Image bei den einheimischen Fans bewahren.

Alonso kann sich Trainerkarriere vorstellen

Wie es mit ihm nach seiner Ruhephase weitergehen wird, ist noch offen. Der 35-Jährige will jetzt erstmal zur Ruhe kommen und tun, wonach ihm der Kopf steht. "Wenn ich Lust haben sollte, nach Wimbledon zu fahren, fahre ich halt nach Wimbledon. Oder zum Filmfestival nach San Sebastian. Oder zur "Semana Grande", dem dortigen Volksfest. Da war ich seit 15 Jahren nicht mehr", sagte Alonso.

Anders als Lahm will er eine Trainerkarriere für sich nicht ausschließen: "Das werde ich nach ein paar Monaten entscheiden. Ich will mich nicht zu etwas zwingen. Wenn etwas nicht von innen kommt, nützt es doch niemandem etwas. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann: Mich reizt der Fußball immer noch."

Xabi Alonso im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung