Sebastian Rode äußert sich zu RB Leipzig

Rode: "Leipzig eine gute Sache"

Von SPOX
Donnerstag, 08.09.2016 | 08:25 Uhr
Sebastian Rode vergleicht die Führung des RB Leipzig mit Teams aus England
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Der BVB steht vor dem Duell mit RB Leipzig auch vor einigen Fragen. Für Sebastian Rode ist ganz klar, dass das Sportliche trotz allem im Vordergrund stehen muss. Bei Borussia Dortmund spürt er endlich Rückendeckung vom Trainer.

Vor dem Duell zwischen BVB und RB Leipzig sorgen vor allem die Fans für Aufsehen. Während die Anhänger aus Dortmund lieber ein Spiel der Amateure verfolgen, steht den Profis diese Wahl nicht frei. Sebastian Rode kann damit gut leben: "Ich beschäftige mich nicht damit, wie viel Tradition der gegnerische Verein hat."

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Der Mittelfeldspieler zeigt sich gegenüber dem kicker offen für das Projekt von Red Bull: "In England wird fast jeder Verein von einem Eigentümer geführt. So ist es mit Leipzig und den Werksklubs auch. Die Zuschauerzahlen in Leipzig sprechen dafür, dass der Verein eine gute Sache für die Fußballfans im Osten ist." Ein "einfaches Spiel" erwartet er keinesfalls, auch wenn Leipzig sich noch "bisschen finden" müsse.

Rückendeckung vom Trainer

Selbst muss er sich kaum mehr einfinden beim BVB. Im Sommer wechselte Rode vom FC Bayern München nach Dortmund und fühlt sich gut aufgenommen: "Bis jetzt spüre ich die absolute Rückendeckung von allen Seiten. Thomas Tuchel war ein wesentlicher Grund, dass ich nach Dortmund gegangen bin."

Der Trainer habe Rode noch aus A-Jugend-Zeiten im Blick gehabt und fordere nun von ihm, mehr zum Rode aus Frankfurt oder Offenbach zurückzukehren: "Er möchte, dass ich auch manchmal wieder einen Schritt zurückgehe." In München sei er "stark auf das Passspiel ausgelegt" gewesen, jetzt soll er auch mal "mit dem Ball in der Mitte durch die Gegner" gehen.

"Auch mal auf der Tribüne gesessen"

Eine Qualität des 25-Jährigen, die ihn im harten Konkurrenzkampf hervorhebt. "Julian Weigl ist ein anderer Spielertyp, Nuri Sahin auch. Gonzalo Castro hat mehr Qualitäten in der Offensive", so Rode. Er kennt das Prozedere ohnehin: "Ja, ich habe bei den Bayern auch mal auf der Tribüne gesessen. Man muss einfach den Kopf oben behalten. Es bringt nichts, zu resignieren."

Der Kader sei "enorm breit" besetzt, habe Qualität "durch die Bank." Kein Wunder also, so Rode, dass mancher hinten runter fällt: "Das sieht man ja auch an der Nichtnominierung von Mikel Merino für die Champions League. [...] Da wird immer mal wieder der eine oder andere ein langes Gesicht machen. Aber wenn man alle drei Tage spielt, braucht man viele Spieler. Das ist so."

Sebastian Rode im Steckbrief

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