Trainer trotz Platz 17 optimistisch

Kovac: "Flüchtigkeitsfehler abstellen"

Von SPOX
Donnerstag, 31.03.2016 | 09:52 Uhr
Niko Kovac feierte beim 1:0 gegen Hannover 96 seinen ersten Sieg als Trainer von Eintracht Frankfurt
© getty
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In der Rückrunde ist Eintracht Frankfurt abgerutscht - bis auf den vorletzten Tabellenrang. Endet die Talfahrt in der Zweitklassigkeit? Niko Kovac ist gekommen, um das zu verhindern. Er übernahm das Traineramt von Armin Veh. Gegen Hannover 96 (1:0) feierte er im zweiten Spiel den ersten Erfolg.

"Klar, wir sind auf Platz 17, aber das ist eine Momentaufnahme. Es wird bis zum letzten Spieltag sehr eng bleiben, aber ich glaube, dass wir den langen Atem haben und den Klassenerhalt schaffen werden", sagt Kovac gegenüber Bild. Zuletzt war er zwei Jahre kroatischer Nationaltrainer, nun kehrte er mit Bruder und Assistent Robert zurück in die Bundesliga.

Beide Kovac' kickten damals erfolgreich beim FC Bayern. Aktuell leben sie in einem Hotel und arbeiten an der Rettung der Frankfurter. Wie diese gelingen soll, glaubt Niko zu wissen: "Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht verglichen mit den Mannschaften, die auch unten stehen. Es geht also darum, die Flüchtigkeitsfehler abzustellen, denn die werden in der Bundesliga sofort bestraft", so Niko.

Gelingt das, wäre es ein "erheblicher Schritt in die richtige Richtung". An der Bereitschaft der Profis, die vorhandenen Mängel zu beseitigen, werde es offenbar nicht scheitern. Kovac: "Das Engagement ist auf einem wirklich hohen Niveau, im Spiel und im Training."

"Es ist ein schmaler Grat"

Im Saison-Endspurt soll auch Alex Meier, der Torjäger vom Dienst, seinen Teil beitragen. Er traf in 19 Partien zwölf Mal, fehlt jedoch seit vier Spieltagen. Ein Ödem im Knie macht ihm zu schaffen: "Es ist ein schmaler Grat, da müssen wir mit ihm die richtige Entscheidung treffen", betont Kovac. Zunächst geht es für die Eintracht am Samstag nach München zu den Bayern (15. Uhr im LIVETICKER)

Im richtungsweisen Duell mit Hoffenheim könnte Meier dann sein Comeback feiern: "Natürlich ist er ein Spieler, der seit Jahren den Stempel aufgedrückt hat und wir hätten ihn gerne dabei, aber wir können nicht in Trauer verfallen, weil er fehlt. Die Lücke müssen eben andere stopfen", so Kovac. Beim 1:0 gegen Hannover sei das gelungen.

Niko Kovac im Steckbrief

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