Donnerstag, 25.02.2016

Peter Stöger zu Köln-Verteidiger

"Löw weiß, was er an Hector hat"

Als Linksverteidiger entwickelte sich Jonas Hector zum Leistungsträger beim 1. FC Köln und schaffte den Sprung in die Nationalmannschaft. Seit Beginn der Rückrunde läuft er allerdings vermehrt auf der Sechs auf. In den Augen von Peter Stöger kann er davon aber nur profitieren.

Jonas Hector und Joachim Löw beim Spiel gegen Frankreich
© getty
Jonas Hector und Joachim Löw beim Spiel gegen Frankreich

Die Sorge, Hector würde aufgrund seiner neuen Position an Wert für die Nationalmannschaft verlieren, hat Stöger nicht: "Der Bundestrainer weiß, was er an Jonas als Linksverteidiger hat. Und er weiß auch, dass wir Jonas von der Position nicht etwa weggenommen haben, weil er schlecht war", eklärt der Coach der Bild.

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Außerdem habe Hector als Außenverteidiger beim FC "eine ganz andere Aufgabe als in der Nationalelf, die viel mehr Ballbesitz hat. Jonas ist ein spielstarker und intelligenter Spieler und der Wechsel auf die Sechs hilft ihm eher, als dass er ihm schadet."

Auch die Systemumstellung in der Domstadt erklärt der 49-jährige Österreicher. Es habe sich zwar nicht viel geändert, "aber wir haben ein paar Dinge durchgesprochen und geändert. Mavraj ist zudem gesund zurückgekehrt. Mladenovic eröffnet uns neue Möglichkeiten. Das macht einen Unterschied. Unsere Spieler sind inzwischen so geschult, dass sie flexibel sind und in verschiedenen Systemen funktionieren."

Jonas Hector im Steckbiref

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