"Wollte nie weg"

SID
Donnerstag, 03.09.2015 | 14:17 Uhr
Mario Götze will sich beim Rekordmeister durchbeißen
© getty
Advertisement
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

Für Mario Götze waren die Diskussionen der vergangenen Woche offenbar total überflüssig. "Es stand nie zur Debatte, dass ich Bayern München verlasse. Ich bekenne mich ganz klar zum FC Bayern München", sagte der 23 Jahre alte Weltmeister am Donnerstag in Frankfurt/Main.

Er tat dies mit ruhiger, aber klarer Stimme und tat dabei so, als hätte er sich während der am Montag beendeten Transferperiode nie Gedanken über einen vorzeitigen Abschied vom deutschen Rekordchampion gemacht.

"Ich bin dem Verein sehr dankbar. Wir hatten zwei sehr erfolgreiche Jahre. Ich bin sehr positiv, ich bin für die Zukunft guter Dinge", sagte der Offensivspieler, der sich im selben Atemzug bei seinen Mitspielern und auch bei seinem Trainer bedankte, ohne dabei den Namen Pep Guardiola auszusprechen.

Von etwaigen Unstimmigkeiten mit dem Spanier, der angeblich nicht voll hinter ihm steht, wollte er nichts wissen. "Ich habe in den zwei Jahren viel gespielt. Meine Statistiken sind auch nicht so schlecht", sagte er und versprach den Fans, dass er in seinem dritten Jahr für den deutschen Branchenprimus noch zulegen werde. "Ich versuche, das Bestmögliche aus meinem Körper und meinem Spiel herauszuholen. Ich will noch besser werden."

Flucht zu Juventus war nie Thema

Dass es nach dem WM-Triumph, für den er mit seinem Siegtreffer zum 1:0 im Finale gegen Argentinien maßgeblich verantwortlich war, nicht ganz so rund gelaufen sei, müsse man als Sportler akzeptieren. Eine Flucht aus München zu Juventus Turin, das sich konkret um ihn bemüht hatte, oder auch nach Spanien habe er aber nie in Erwägung gezogen, versicherte Götze. Warum er sich nicht früher so klar zu den Bayern bekannt hatte und damit wohl viel Unruhe im Kreis des deutschen Meisters verhindert hätte, erklärte er aber nicht.

Stattdessen blickte er noch einmal zurück. "Vielleicht war es eine einmalige Geschichte in Brasilien. Das muss man sich immer vor Augen führen. Ich sehe das vergangene Jahr sehr positiv. Es ist manchmal schade, dass alles so schnelllebig ist. Manchmal würde ich mir wünschen, dass man die Dinge länger genießen kann."

Heldenstatus behagt ihm nicht

Genießen wolle er auf alle Fälle die neue Saison, und das mit den Bayern und vor allem auch mit der DFB-Auswahl, bei der er es zum Heldenstatus gebracht hat, was ihm selbst aber nach eigener Aussage nicht so behagt.

Zunächst einmal wolle er zu seinem Spiel zurückfinden, damit er der Nationalmannschaft und auch den Münchnern wieder weiterhelfen kann. Gegen Polen wird er vermutlich wieder als einzige Spitze im und um den Sechszehnmeterraum herumwuseln, wie Joachim Löw frühzeitig verriet. Der Bundestrainer hat im Gegensatz zu manch anderen nie an den Qualitäten des ehemaligen Dortmunders gezweifelt: "Er ist ein Spieler von enorm hohem Wert. Ich weiß, was er kann. Vor allem auf engem Raum. Das spielt für unser Spiel eine wichtige Rolle, weil Gegner manchmal mit zehn Mann auf engem Raum verteidigen. Er wird gegen Polen zeigen, was in ihm steckt."

Das befürchtet auf polnischer Seite offenbar auch Götzes Vereinskollege Robert Lewandowski: "Er hat alle Qualitäten und kann mit einer einzelnen Aktion etwas bewegen."

Mario Götze im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung